Startseite - erstes Rätsel - Rätselverzeichnis - Wie alles begann ... - Zufallsrätsel - letztes Rätsel
Galerie - A - B - C - D - E - F- G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z |
Gott hat den Israeltien versprochen:
"Ich gebe euch ein eigenes Land."
Die Israeliten haben einen weiten Weg vor sich.
Es ist ein Weg durch die Wüste.

In der Wüste gibt es kein Wasser.
Die Israeliten haben Durst.

Das Brot geht zu Ende.
Die Israeliten haben Hunger .
Sie laufen zu Mose und fragen:
"Warum hast du uns in die Wüste geführt?
Du läßt uns hier verhungern und verdursten!"

Mose sagt: "Gott wir für euch sorgen.
Wartet bis morgen früh!"
Am anderen Morgen ist die Erde mit Körner bedeckt.
Die Körner schmecken süß.
Die Israeliten nennen sie "Manna".
Sie finden sie jeden Morgen.
Die Israeliten finden auch Wasser.
Aber das Wasser ist bitter.
Gott zeigt Mose ein Holz.
Mose wirft es in das Wasser,
und jetzt kann man das Wasser trinken.

In der Wüste lebt ein wildes Volk.
Sie wollen die Israeliten nicht durchziehen lassen.
Sie überfallen die Israeliten.
Die Israeliten wehren sich.
Aber sie sind zu schwach.

Mose steigt auf einen Berg.
Er erhebt die Hände und betet zu Gott.
Da werden die Feinde schwach und weichen zurück.
Mose muß die Hände die ganze Zeit hochhalten.
Sonst werden die Feinde wieder stark.
So bleiben die Israeliten Sieger.

Die Israeliten kommen an den Berg Sinai (Si-na-i).
Hier hat Gott zu Mose gesagt:
"Führe die Israeliten aus Ägypten fort.
Bringe sie an diesen Berg."
Die Israeliten bauen ihr Lager am Berg.
Sie stellen ihre Zelte auf.

Mose steigt allein auf den Berg.
Gott sagt zu Mose:
"Ich habe euch aus Ägypten geführt.
Ich habe euch in der Wüste versorgt und beschützt.
Ich will euer Gott sein.
Ihr sollt mein Volk sein."

Weiter sagt Gott:
"Lebt so, daß ich an euch Freude habe.
Ich gebe euch jetzt meine Gebote.
Du, Mose, schreibst sie auf,
auf steinere Tafeln.
Schreibe so:

Ich bin euer Gott,
ich habe euch aus Ägypten befreit.
Dient nicht anderen Göttern.
Macht euch keine Bilder von mir
und betet sie nicht an.
Sprecht meinen Namen nicht gedankenlos aus.
Haltet den Ruhetag ein.
Ehrt Vater und Mutter.
Tötet niemand.
Brecht nicht die Ehe.
Stehlt nicht
Lügt nicht.
Seid nicht neidisch aufeinander."
Mose schreibt alles auf.
Gott sagt zu Mose:
"Baut für mich ein großes Zelt.
Dort sollt ihr zu mir beten."
Weiter sagt Gott:
Macht mir einen Kasten
und überzieht ihn mit Gold.
Macht einen goldenen Deckel für den Kasten.
Dann legst du die steinernen Tafeln in den Kasten
und du stellst ihn in den hintersten Raum im Zelt."

Gott sagt zu den Israeliten:
"Geht jetzt in das Land,
das ich euch geben will!
Ich gehen mit euch."
Die Israeliten machen sich auf den Weg.
Das Zelt und den goldenen Kasten
nehmen sie mit.

Die Israeliten kommen zu einem großen Fluß,
zum Jordan.
Drüben ist das Land,
das Gott ihnen versprochen hat.
Es ist ein schönes und gutes Land.
Die Israeliten sind am Ziel.
Sie freuen sich.
Sie danken Gott.

herausgegeben 1994 von der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart
07 Der Weg ins versprochene Land
Mit dieser Bilderserie schließt sich der Kreis von Geschichten, der mit Gottes Ruf an Abraham begann. Der Ahnvater des Volkes Israel erhielt damals von Gott eine doppelte Zusage: zahlreiche Nachkommenschaft und für diese Nachkommenschaft ein eigenes Land. In Ägypten ist aus den Söhnen Jakobs ein großes Volk geworden. Jetzt führt Gott dieses Volk in das versprochene Land: Kanaan, das Gebiet des heutigen Staates Israel mit einem breiten Streifen jenseits des Jordans (westliches Jordanien).
Man denkt, das Volk müsse froh und glücklich sein, daß es der Sklaverei in Ägypten entronnen ist und dem eigenen Land entgegenziehen darf. Aber der Jubel nach der Rettung am Meer ist schnell verflogen, als neue Schwierigkeiten auftauchen: Hunger und Durst in der weit und breit wasserlosen Wüste. Die Israeliten sind nicht sonderlich "belastbar". Ihr Vertrauen auf Gott, der sie soeben erst sichtbar beschützt hat, reicht nicht weit. Aber Gottes Geduld reicht weiter als das Vertrauen der Menschen: Er steht zu seinem Volk, auch wenn es das nicht verdient.
Das Bilderbuch erzählt in geraffter Form und an exemplarischen Beispielen von solchen Glaubensproben, die das Volk allemal schlecht besteht. In der Bibel stehen noch zahlreiche andere Szenen zu diesem Thema. Sie alle lehren: Israel ist "Gottes Volk" nicht, weil es besser wäre, als andere Völker, sondern nur, weil Gott es erwählt hat und ihm die Treue hält.
Im Mittelpunkt der Bilderserie über die Wüstenwanderung der Israeliten steht die Offenbarung der Gebote Gottes am Berg Sinai. Das Volk bekommt von Gott eine Lebensordnung, nicht eine Serie von willkürlichen und unverständlichen Verboten. Gott schützt das Volk mit seinen Geboten davor, sich durch rücksichtsloses, eigensüchtiges Verhalten der einzelnen selbst zu zerstören.
Wir kennen die Kernsätze dieser Lebensordnung für Gottes Volk: die Zehn Gebote. Sie beginnen mit der Erinnerung daran, was Gott für sein Volk getan hat, und weisen damit auf den lebensfördernden Sinn der Gebote hin: "Ich bin der Herr, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. Neben mir gibt es für dich keine anderen Götter."
Rätselverzeichnis - Wie alles begann ... - Zufallsrätsel - erstes Rätsel
Galerie - A - B - C - D - E - F- G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z |
Jacob Burckhardt - Die Kultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch
Leonardo da Vinci Wissenschaftler - Erfinder - Künstler
Venedig - Eine Liebeserklärung an eine Stadt
William Shakespeare animiert (wahrscheinlich oder zufällig...2/3 zu 1/3) William Turner
Philosophie für Schnelldenker - Besinnliche Philosophie
Startseite - © Copyright 2004-2009 - Susanne Albers - Schreinerstrasse 58 - 10247 Berlin