Lyrics · Die bösen Weingärtner
(Verse 1)
Ein Mann pflanzt Reben, tief ins Land,
vertraut sie Gärtnern seiner Hand.
Er geht fort, die Zeit vergeht,
doch Frucht bleibt aus, kein Recht besteht.
(Pre-Chorus)
Er sendet Boten, einen, zwei,
doch ihre Stimmen hallen frei.
Geschlagen, blutig, fortgejagt,
die Gier der Gärtner ungefragt.
(Chorus)
Der Erbe kam mit sanftem Licht,
doch sie erkannten Wahrheit nicht.
Vertrieben, getötet, hinaus ins Feld,
der Weinberg fällt an eine neue Welt.
(Verse 2)
„Das ist der Erbe!“, rufen sie,
„Reißen wir’s an uns, es bleibt für die!“
Doch Blut rinnt tief ins karge Land,
und Gerechtigkeit erhebt die Hand.
(Pre-Chorus)
Denn was ihr raubt, gehört euch nicht,
das Haus der Wahrheit bricht nicht ein.
Wer glaubt, dass Macht allein regiert,
der sieht nicht, was in Liebe blüht.
(Chorus)
Der Erbe kam mit sanftem Licht,
doch sie erkannten Wahrheit nicht.
Vertrieben, getötet, hinaus ins Feld,
der Weinberg fällt an eine neue Welt.
(Bridge)
Und der Herr kehrt wieder heim,
sieht den Weinberg öd’ und klein.
„Fort mit euch, ihr Gierigen,
das Erbe geht zu Liebenden.“
(Outro)
Ein neuer Same wird gesät,
wo Ehrlichkeit die Tore trägt.
Der Weinberg blüht in neuer Zeit,
wo Wahrheit lebt und Liebe bleibt.
Von den bösen Weingärtnern - Lukas
Parallelstellen: Mt 21,33-46; Mk 12,1-12
20,9 Er fing aber an, dem Volk dies Gleichnis zu sagen: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes für eine lange Zeit. 20,10 (a) Und als die Zeit kam, sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, damit sie ihm seinen Anteil gäben an der Frucht des Weinbergs. Aber die Weingärtner schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. 20,11 Und er sandte noch einen zweiten Knecht; sie aber schlugen den auch und verhöhnten ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. 20,12 Und er sandte noch einen dritten; sie aber schlugen auch den blutig und stießen ihn hinaus. 20,13 Da sprach der Herr des Weinbergs: Was soll ich tun? Ich will meinen lieben Sohn senden; vor dem werden sie sich doch scheuen.
20,14 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das ist der Erbe; laßt uns ihn töten, damit das Erbe unser sei! 20,15 Und sie stießen ihn hinaus vor den Weinberg und töteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinbergs mit ihnen tun? 20,16 Er wird kommen und diese Weingärtner umbringen und seinen Weinberg andern geben.
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.