Lyrics · Die bösen Weingärtner
(Verse 1)
Ein Mann besaß ein Stück Land so weit,
pflanzte Reben mit Liebe, mit Zeit.
Er zog einen Zaun, baute einen Turm,
gab’s den Pächtern, doch sie schufen Sturm.
(Pre-Chorus)
Die Zeit kam nah, die Frucht war reif,
doch als der Herr den Boten schickt,
sie schlugen ihn, jagten ihn fort,
sein Wort blieb leer, sein Ruf erstickt.
(Chorus)
Oh, seht ihr nicht, wohin das führt?
Der Ertrag ist nicht nur euer.
Wer nimmt, was ihm nicht gegeben ist,
verbrennt sich selbst im Feuer.
(Verse 2)
Ein zweiter kam, sie schlugen ihn schwer,
ein dritter kam, er kehrte nie mehr.
Sie jagten die Boten, bis einer noch blieb,
der Sohn des Herrn, geliebt und tief.
(Pre-Chorus)
„Sie werden ihn achten“, sprach der Herr,
„sie werden ihn ehren, ihn schätzen sehr.“
Doch als der Erbe den Weinberg betrat,
planten sie Mord in dunkler Tat.
(Chorus)
Oh, seht ihr nicht, wohin das führt?
Der Ertrag ist nicht nur euer.
Wer nimmt, was ihm nicht gegeben ist,
verbrennt sich selbst im Feuer.
(Bridge)
Der Stein, den man verwarf,
er trägt das Fundament.
Was ihr zerstört, bleibt dennoch stark,
doch ihr – ihr seid verkennt.
(Outro)
Der Herr kommt wieder,
er holt, was sein ist.
Doch wer es raubte,
verliert das Licht.
Von den bösen Weingärtnern - Markus
Parallelstellen: Mt 21,33-46; Lk 20,9-19
12,1 Und er fing an, zu ihnen in Gleichnissen zu reden: Ein Mensch (a) pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. 12,2 Und er sandte, als die Zeit kam, einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs hole. 12,3 Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. 12,4 Abermals sandte er zu ihnen einen andern Knecht; dem schlugen sie auf den Kopf und (a) schmähten ihn. 12,5 Und er sandte noch einen andern, den töteten sie; und viele andere: die einen schlugen sie, die andern töteten sie. 12,6 Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als letzten auch zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. 12,7 Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein! 12,8 Und sie nahmen ihn und töteten ihn und (a) warfen ihn hinaus vor den Weinberg. 12,9 Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben. 12,10 Habt ihr denn nicht dieses Schriftwort gelesen (Psalm 118,22.23): «Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. 12,11 Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen»? 12,12 Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen, und fürchteten sich doch vor dem Volk; denn sie verstanden, daß er auf sie hin dies Gleichnis gesagt hatte. Und sie ließen ihn und gingen davon.
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.