Lyrics · Senfkorn und Sauerteig
(Verse 1)
Ein kleines Korn, so unscheinbar,
legt man es nieder, wird es wahr.
Ein Hauch von Leben, kaum gesehn,
doch bald wird eine Welt entstehn.
(Pre-Chorus)
Der Wind trägt’s fort, doch es bleibt hier,
wächst still empor, mit Kraft in mir.
Und bald schon breiten Zweige sich aus,
wo Schatten ruht, für Mensch und Haus.
(Chorus)
Kleines Korn, so winzig klein,
doch trägt es Himmel in sich rein.
Unsichtbar wächst das große Licht,
das Reich beginnt – erkennst du’s nicht?
(Verse 2)
Ein wenig Teig, von Hand gemengt,
nur Mehl und Wasser, unbenennt.
Doch gärt es leise, breitet sich aus,
und plötzlich wandelt’s ganz das Haus.
(Pre-Chorus)
Es dringt in jeden Teil hinein,
macht alles neu, macht alles rein.
Was einst nur schlicht, ist nun bereit,
denn alles durchzieht Heiligkeit.
(Chorus)
Kleines Korn, so winzig klein,
doch trägt es Himmel in sich rein.
Unsichtbar wächst das große Licht,
das Reich beginnt – erkennst du’s nicht?
(Bridge)
Das Große wohnt im kleinen Sein,
im Senfkorn keimt der helle Schein.
Im Teig verborgen, sanft und sacht,
wirkt Gottes Reich in dunkler Nacht.
(Outro)
Erkennst du’s, spürst du’s tief in dir?
Es wächst, es lebt – auch jetzt und hier.
Vom Senfkorn und vom Sauerteig - Lukas
Parallelstellen: Mt 13,31-33; Mk 4,30-32
13,18 Er aber sprach: Wem gleicht das Reich Gottes, und womit soll ich's vergleichen? 13,19 Es gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und in seinen Garten säte; und es wuchs und wurde ein Baum, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen.
13,20 Und wiederum sprach er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? 13,21 Es gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter einen halben Zentner Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.