Lyrics · Der Feigenbaum ohne Früchte
(Verse 1)
Ein Baum stand stolz, mit Blättern reich,
doch suchte man, war Frucht wohl weich.
Der Herr trat nah und seufzte schwer,
„Drei Jahre schon, doch Frucht? Nie mehr.“
(Pre-Chorus)
Warum nur stehst du, ohne Ziel?
Warum nur nimmst du Licht und Kraft?
Die Erde gibt, doch du verweilst,
die Zeit verrinnt, doch nichts gedeiht.
(Chorus)
Doch warte noch, nur ein Jahr mehr,
ich pflege ihn, ich grabe tief.
Vielleicht wächst Frucht, vielleicht keimt Leben,
vielleicht wird Gnade ihm gegeben.
(Verse 2)
Der Weingärtner sprach sanft und klar,
„Gib ihm noch Raum, gib ihm noch Zeit.
Ich gieße, stärke, schütz’ ihn mehr,
vielleicht trägt er dann Früchte her.“
(Pre-Chorus)
Warum nur stehst du, ohne Ziel?
Warum nur nimmst du Licht und Kraft?
Die Erde gibt, doch du verweilst,
die Zeit verrinnt, doch nichts gedeiht.
(Chorus)
Doch warte noch, nur ein Jahr mehr,
ich pflege ihn, ich grabe tief.
Vielleicht wächst Frucht, vielleicht keimt Leben,
vielleicht wird Gnade ihm gegeben.
(Bridge)
Doch wenn er stumm bleibt, ohne Sinn,
wenn seine Wurzeln leblos sind…
Dann fällt die Axt, dann stirbt sein Sein,
dann bleibt er Asche, kahl und klein.
(Outro)
Ein Jahr noch bleibt, ein Jahr zum Licht…
doch trägt er Frucht – oder nicht?
Das Gleichnis vom Feigenbaum ohne Früchte - Lukas
13,6 Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und (a) suchte Frucht darauf und fand keine. 13,7 Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang gekommen und habe Frucht gesucht an diesem Feigenbaum, und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft? 13,8 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laß ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn grabe und ihn dünge; (a) 13,9 vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab. (a)
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.