SMS · Susanne macht SchuleWissen darf lebendig sein.

Gleichnis 12 · Matthäus

Die Arbeiter im Weinberg

Video, Lyrics und Bibeltext zu diesem Gleichnis aus dem Matthäusevangelium.

Matthäus 20,1-16 · Von den Arbeitern im Weinberg - Matthäus

Lyrics · Die Arbeiter im Weinberg

(Verse 1)
Der Tag beginnt, die Sonne steigt,
der Ruf geht aus in alle Zeit.
Wer kommt, wer geht, wer bleibt noch stehn?
Der Herr ruft jeden, mitzuziehn.

(Pre-Chorus)
Die einen früh, die anderen spät,
doch jeder trägt die gleiche Last.
Und wenn die Abendstunde schlägt,
dann gibt der Herr, was er verfasst.

(Chorus)
Die Letzten sind die Ersten,
die Ersten nicht mehr groß.
Die Liebe zählt nicht Stunden,
sie misst nicht nach Verdienst und Lohn.

(Verse 2)
Die einen klagen, fordern mehr,
„Wir trugen doch den Tag so schwer!“
Doch wer bestimmt, was Recht nun sei?
Der Herr allein – nicht Zeit, nicht Fleiß.

(Pre-Chorus)
Denn Gnade rechnet nicht mit Gold,
nicht mit der Zeit, nicht mit Verdienst.
Der Ruf gilt jedem, wann er kommt,
weil Liebe keinen Abstand misst.

(Chorus)
Die Letzten sind die Ersten,
die Ersten nicht mehr groß.
Die Liebe zählt nicht Stunden,
sie misst nicht nach Verdienst und Lohn.

(Bridge)
Du kommst, wann du bereit bist,
und doch bist du gemeint.
Der Ruf gilt nicht den Schnellen,
sondern denen, die erkannt.

(Outro)
So wird’s am Ende stehen,
so wird die Wahrheit sein.
Die Letzten sind die Ersten,
denn Liebe macht uns frei.

Von den Arbeitern im Weinberg - Matthäus

20,1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. 20,2 Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. 20,3 Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere müßig auf dem Markt stehen 20,4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 20,5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. 20,6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? 20,7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg. 20,8 Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. 20,9 Da kamen, die um die elfte Stunde eingestellt waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen. 20,10 Als aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und auch sie empfingen ein jeder seinen Silbergroschen. 20,11 Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 20,12 und sprachen: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben. 20,13 Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? 20,14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem letzten dasselbe geben wie dir. 20,15 Oder (a) habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du scheel drein, weil ich so gütig bin? 20,16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.* *In der späteren Überlieferung finden sich zusätzlich die Worte: «Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt» (vgl. 22,14).

Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.