Lyrics · Der treue Hausverwalter
(Verse 1)
Ein Herr verließ sein großes Haus,
vertraute Güter treu dem Knecht.
„Verwalte weise, sorge gut,
sei wachsam, wenn der Morgen dämmert.“
Der Knecht, er arbeitete still,
gab Speis’ und Schutz zur rechten Zeit.
Selig der, den sein Herr so fand,
denn ihm gehört das ganze Land.
(Pre-Chorus)
Doch wehe dem, der Zeit vergisst,
sich mästet, schlägt und prassen lässt.
Denn eines Tages kehrt er heim,
und richtet dann nach Recht und Sein.
(Chorus)
Hast du gewacht? Hast du geteilt?
Hast du das Gute gut verwalt’?
Denn wem viel anvertraut,
von dem wird viel verlangt.
(Verse 2)
Doch wenn der Knecht die Warnung lacht,
„Mein Herr bleibt fern, mir ist’s egal.“
Er schlägt, betrügt und raubt sich satt,
verloren geht er in der Nacht.
Denn plötzlich kommt der Herr zurück,
zu einer Stunde, unbekannt.
Und was er dann verborgen sah,
wird offenbar, so wahr es war.
(Pre-Chorus)
Doch wehe dem, der Zeit vergisst,
sich mästet, schlägt und prassen lässt.
Denn eines Tages kehrt er heim,
und richtet dann nach Recht und Sein.
(Chorus)
Hast du gewacht? Hast du geteilt?
Hast du das Gute gut verwalt’?
Denn wem viel anvertraut,
von dem wird viel verlangt.
(Bridge)
Kein Herz, das liebt, bleibt unbemerkt,
kein Treuewort bleibt ungehört.
Doch wer im Dunkeln blind vertraut,
erntet, was er einst gesät.
(Outro)
So frage dich, bevor du schläfst:
War ich gerecht? Hab ich geteilt?
Denn wenn der Morgen neu erwacht,
wer weiß, ob nicht der Herr schon naht…
Vom treuen Hausverwalter - Lukas
12,41 Petrus aber sprach: Herr, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen? 12,42 Der Herr aber sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? 12,43 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 12,44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 12,45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen, 12,46 dann wird der Herr dieses Knechtes kommen an einem Tage, an dem er's nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen.
12,47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt, hat aber nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden müssen. (a) 12,48 Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.