Lyrics · Die königliche Hochzeit
(Verse 1)
Ein König rief zur Hochzeit ein,
die Tore standen offen weit.
Er sandte Boten in das Land,
doch niemand nahm die Einladung an.
(Pre-Chorus)
Die einen lachten, andre spotteten,
sie gingen fort, verachteten.
Doch Liebe wartet nicht zu lang,
die Feier singt den ew’gen Klang.
(Chorus)
Kommt, ihr Hungernden, kommt herein,
die Tafel ist gedeckt für euch.
Wer hören will, der folge mir,
die Tür steht offen, hier und jetzt.
(Verse 2)
Die Straßen füllten sich mit Licht,
der König rief: „Kommt, zögert nicht!“
Böse wie Gute nahm er an,
sein Haus war voll, das Fest begann.
(Pre-Chorus)
Doch einer kam, doch war nicht recht,
kein Kleid aus Ehrfurcht trug sein Herz.
Er stand im Raum, doch nicht im Licht,
sein Schweigen sprach, doch es verging.
(Chorus)
Kommt, ihr Hungernden, kommt herein,
die Tafel ist gedeckt für euch.
Wer hören will, der folge mir,
die Tür steht offen, hier und jetzt.
(Bridge)
Nicht jeder, der berufen ist,
versteht den Ruf, erkennt den Tisch.
Die Gnade ruft, doch sie verlangt,
ein Herz, das liebt, ein Herz, das brennt.
(Outro)
Viele sind gerufen hier,
doch wenige sind auserwählt…
Die königliche Hochzeit - Matthäus
22,1 Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 22,2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. (a) 22,3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu laden; doch sie wollten nicht kommen. 22,4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 22,5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. 22,6 Einige aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. (a) 22,7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. (a) 22,8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. 22,9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. 22,10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, (a) wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. 22,11 Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte (a) kein hochzeitliches Gewand an, 22,12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 22,13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein. 22,14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.