Lyrics · Die anvertrauten Pfunde
(Verse 1)
Ein König zog in ferne Land’,
gab seinen Knechten Gold zur Hand.
„Handelt treu, vermehrt den Schein,
bis ich zurückkehr, groß und rein.“
(Pre-Chorus)
Der Erste kam mit reichem Lohn,
zehn Pfunde wuchsen stark und schon.
„Du warst getreu in kleinem Maß,
nun leite Städte, stark und klar.“
(Chorus)
Denn wer da hat, dem wird gegeben,
doch wer es fürchtet, wird es verlieren.
Gaben sind nicht nur zum Ruhen,
sie wachsen, wenn wir etwas tun.
(Verse 2)
Der zweite trat mit fünf herbei,
auch ihm vertraute man Gebiet dabei.
Doch einer sprach: „Ich tat es nicht,
aus Angst vor deinem Angesicht.“
(Pre-Chorus)
„Du wusstest wohl, was ich begehr’,
doch ließest ruhn, das gibt nichts her.
Nehmt ihm das Pfund, gebt’s dem, der mehr,
denn Reichtum wächst, wo einer lehrt.“
(Chorus)
Denn wer da hat, dem wird gegeben,
doch wer es fürchtet, wird es verlieren.
Gaben sind nicht nur zum Ruhen,
sie wachsen, wenn wir etwas tun.
(Bridge)
Was in dir schläft, das bringt kein Licht,
doch wenn du gibst, dann wächst es nicht.
Gnade fließt durch Tat und Mut,
verlier dich nicht in deiner Flut.
(Outro)
Der König kommt, das Maß ist voll,
doch nicht Besitz, nur Treue soll –
den höchsten Lohn am Ende bringen,
wenn wir aus vollem Herzen klingen.
Von den anvertrauten Pfunden - Lukas
Parallelstellen: Mt 25,14-30
19,11 Als sie nun zuhörten, sagte er ein weiteres Gleichnis; denn er war nahe bei Jerusalem, und sie meinten, das Reich Gottes werde sogleich offenbar werden. 19,12 Und er sprach: Ein Fürst zog in ein fernes Land, um ein Königtum zu erlangen und dann zurückzukommen. 19,13 Der ließ zehn seiner Knechte rufen und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! 19,14 Seine Bürger aber waren ihm feind und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: (a) Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche. 19,15 Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er das Königtum erlangt hatte, da ließ er die Knechte rufen, denen er das Geld gegeben hatte, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt hätte. 19,16 Da trat der erste herzu und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund eingebracht. 19,17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger Knecht; (a) weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte. 19,18 Der zweite kam auch und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erbracht. 19,19 Zu dem sprach er auch: Und du sollst über fünf Städte sein. 19,20 Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, das ich in einem Tuch verwahrt habe; 19,21 denn ich fürchtete mich vor dir, weil du ein harter Mann bist; du nimmst, was du nicht angelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. 19,22 Er sprach zu ihm: Mit deinen eigenen Worten richte ich dich, du böser Knecht. Wußtest du, daß ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht angelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe: 19,23 warum hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht? Und wenn ich zurückgekommen wäre, hätte ich's mit Zinsen eingefordert. 19,24 Und er sprach zu denen, die dabeistanden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt's dem, der zehn Pfund hat. 19,25 Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn Pfund. 19,26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. (a) (b) 19,27 Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.
Bibeltext aus dem vorhandenen Ausgangsmaterial der Gleichnisse-Seiten.