SMS – Susanne macht SchuleUnterrichtseinheit 120 · Judentum
Großer Lernraum zu Geschichte, Glaube, Alltag und Kultur
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Synagoge

Die Synagoge ist Gebetshaus, Lernort und Gemeindezentrum. Sie zeigt, dass Judentum immer auch gemeinsam gelebt wird.

Künstlerische Darstellung eines Synagogenraums
Künstlerische SMS-Illustration zur Orientierung; keine historische Fotografie oder museale Rekonstruktion.

Ein besonderer Ort

Juden gehen zum Gottesdienst in die Synagoge. Sie ist aber mehr als nur ein Raum für Gebete. Historisch war und ist sie auch ein Ort für Unterricht, Auslegung, Versammlung und Begegnung.

Im Mittelalter stand eine Synagoge meist mitten im Gemeindeleben. Sie war sichtbar – und damit manchmal auch verletzlich.

Im Innern einer Synagoge

Wichtige Elemente sind:

  • Aron ha-Kodesch
  • Bima
  • Ner Tamid
  • Sitzplätze für die Gemeinde
  • Raum für Gebet und Toralesung

Je nach Tradition und Epoche unterscheiden sich Sitzordnung und liturgische Formen. Im Mittelalter war der Gottesdienst stark vom gemeinsamen Hören, Singen und Rezitieren geprägt.

Mikwe

Zur Gemeinde gehörte vielerorts auch eine Mikwe, also ein rituelles Bad. Gerade archäologische Funde mittelalterlicher Mikwen zeigen, wie organisiert und dauerhaft jüdisches Gemeindeleben in europäischen Städten war.

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