Aschkenas
Historische Bezeichnung für den deutsch- und später mittel-/osteuropäischen jüdischen Kulturraum.
Ein kleines Judentum-Lexikon. Die Begriffe helfen beim Navigieren durch Feste, Geschichte, Symbole und religiöse Praxis.

Viele Themen dieser Einheit hängen an Fachwörtern. Wer die Begriffe kennt, kann Texte, Bilder und historische Quellen viel leichter verstehen.
Historische Bezeichnung für den deutsch- und später mittel-/osteuropäischen jüdischen Kulturraum.
Religiöse Mündigkeit eines Jungen; in vielen Gemeinden gibt es auch Bat Mizwa für Mädchen.
Erhöhter Platz in der Synagoge, von dem aus die Tora gelesen wird.
Geflochtene Brote für Schabbat und Feiertage.
Lichterfest zur Erinnerung an die Tempelweihe.
Jüdisches Leben außerhalb des Landes Israel.
Abgeschlossener Stadtbereich, in dem Juden mancherorts leben mussten.
Bezeichnung für den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden.
Versöhnungstag, der höchste jüdische Feiertag.
Gesamtheit der jüdischen Speisegesetze.
Jüdischer Ehevertrag.
Segensspruch über Wein oder Saft, etwa am Schabbat.
Kopfbedeckung, oft als Zeichen der Ehrfurcht getragen.
„Erlaubt“ bzw. den Speisegesetzen entsprechend.
Siebenarmiger Leuchter, wichtiges Symbol des Judentums.
Rituelles Bad zur kultischen Reinigung.
Fest zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten.
Gewaltsamer Angriff auf eine jüdische Gemeinschaft.
Lehrer oder religiöser Gelehrter im Judentum.
Wöchentlicher Ruhetag vom Freitagabend bis Samstagabend.
Widderhorn, das zu bestimmten Festen geblasen wird.
Jüdisches Gebets- und Gemeindehaus.
Große Sammlung rabbinischer Diskussionen und Auslegungen.
Gebetsschal mit Zizit.
Gebetsriemen mit kleinen Kapseln, die Bibelworte enthalten.
Die fünf Bücher Mose; im weiteren Sinn Gottes Weisung.
Begriff für Jerusalem bzw. das Land und die Hoffnung darauf.
Schaufäden am Tallit, die an die Gebote erinnern.