SMS · Susanne macht Schule
Philosophie · Thomas von Aquin · Einzelbegegnung

Susanne und Thomas von Aquin durchwühlen das Seiende 5/7 – Nicht das allgemeine Sein

Was meinen Philosophen, wenn sie von Sein und Wesen sprechen?

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Fiktive, künstlerisch gestaltete Zeitreise. Die Figuren sprechen hier nicht in historisch überlieferten Originalaufnahmen. Video zusätzlich bei YouTube öffnen.

Liedtext / Gespräch – hier aufklappen

[Susanne – gesprochen]

Thomas, jetzt passe ich auf. Wenn Gott Sein selbst ist — heißt das dann: Alles ist Gott?

[Thomas]

Nein. Genau diesen Irrtum will ich vermeiden.

[Strophe]

Gott ist nicht jenes allgemeine Sein, das jedem Ding gemeinsam wäre. Nicht ein Stoff, verteilt auf alles, nicht die Welt in anderer Sphäre.

Das Geschaffene empfängt sein Sein, begrenzt durch das, was es sein kann. Stein bleibt Stein und Mensch bleibt Mensch, auch wenn ihr Sein nicht aus ihnen begann.

[Refrain]

Nicht alles ist Gott. Und Gott ist nicht ein Teil. Nicht Welt plus Himmel, nicht ein kosmisches Verteil.

Und dennoch trägt die Frage mich tiefer als zuvor: Woher kommt dieses Sein, das jedes Ding verlor—

wenn es nicht mehr besteht?

[Susanne]

Also Nähe ohne Gleichsetzung?

[Thomas]

Ja. Abhängigkeit ist nicht Identität.

[Bridge]

Nicht verschmelzen. Nicht trennen. Unterscheiden, ohne den Grund zu verlieren.

[Outro]

Das Sein verbindet die Frage. Aber nicht alles ist dasselbe.

Die Frage dieses Videos

Was meinen Philosophen, wenn sie von Sein und Wesen sprechen?

Beobachten und prüfen: Erkläre die Unterscheidung mit einem eigenen Beispiel aus dem Alltag.

Für die Diskussion

Ist die Frage nach Gott dieselbe wie die Frage nach Dingen in der Welt?

Quellenkritik: Unterscheide die historische Person oder das historische Werk von der erfundenen Begegnung im Film.

Diese Reihe auf einen Blick