SMS · Susanne macht Schule
Philosophie · Thomas von Aquin · Einzelbegegnung

Susanne und Thomas von Aquin durchwühlen das Seiende 3/7 – Gott ist kein Ding

Was meinen Philosophen, wenn sie von Sein und Wesen sprechen?

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Fiktive, künstlerisch gestaltete Zeitreise. Die Figuren sprechen hier nicht in historisch überlieferten Originalaufnahmen. Video zusätzlich bei YouTube öffnen.

Liedtext / Gespräch – hier aufklappen

[Susanne – gesprochen]

Thomas, wenn Gott existiert — ist Gott dann das größte Ding im Universum?

[Thomas]

Nein. Dann hättest du ihn schon zu klein gedacht.

Ein Stein ist. Ein Baum ist. Ein Mensch ist. Doch Gott steht nicht daneben als ein weiteres Ding.

[Strophe]

Alles Geschaffene trägt ein Wesen und empfängt sein Sein dazu. Doch wenn es einen Ursprung gibt, führt diese Frage immerzu

zu jenem, das nicht Sein nur hat, nicht etwas ist neben dem Sein. Die erste Ursache, sagt mein Denken, muss selbst aus sich Sein sein.

[Refrain]

Gott ist kein Ding zwischen Sternen und Stein. Kein Gegenstand im Himmel, kein Teil vom großen Sein.

Nicht größer nur als alles, nicht Nummer eins im Raum. Wenn Gott der Grund des Seins ist, sprengt er jeden solchen Traum.

[Susanne]

Also kann ich Gott nicht irgendwo hinstellen?

[Thomas]

Du kannst den Grund des Seins nicht wie einen Stuhl in einen Raum stellen.

[Outro]

Kein Ding. Kein Ort. Kein Gegenstand. Und doch die Frage hinter allem.

Die Frage dieses Videos

Was meinen Philosophen, wenn sie von Sein und Wesen sprechen?

Beobachten und prüfen: Erkläre die Unterscheidung mit einem eigenen Beispiel aus dem Alltag.

Für die Diskussion

Ist die Frage nach Gott dieselbe wie die Frage nach Dingen in der Welt?

Quellenkritik: Unterscheide die historische Person oder das historische Werk von der erfundenen Begegnung im Film.

Diese Reihe auf einen Blick