SMS · Susanne macht Schule
Philosophie · Thomas von Aquin · Einzelbegegnung

Susanne und Thomas von Aquin durchwühlen das Seiende 1/7 – Was heißt eigentlich: Ich bin?

Was meinen Philosophen, wenn sie von Sein und Wesen sprechen?

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Fiktive, künstlerisch gestaltete Zeitreise. Die Figuren sprechen hier nicht in historisch überlieferten Originalaufnahmen. Video zusätzlich bei YouTube öffnen.

Liedtext / Gespräch – hier aufklappen

[Intro – Susanne, gesprochen]

Thomas, ich sage jeden Tag: Ich bin müde. Ich bin glücklich. Ich bin Susanne. Aber was bedeutet eigentlich dieses kleine Wort: bin?

[Thomas]

Du sagst, was etwas ist, und fragst noch nicht, ob es besteht. Du kannst den Phönix denken, auch wenn kein Phönix vor dir steht.

Das Wesen sagt: Was ist es? Das Sein sagt: Ist es wirklich da? Und zwischen diesen beiden Fragen beginnt die Metaphysik ganz nah.

[Refrain]

Was heißt: Ich bin? Nicht nur ein Name, nicht nur ein Ding. Etwas ist wirklich, etwas tritt ins Sein hinein.

Was heißt: Ich bin? Ein Satz so klein, ein Abgrund weit. Ich bin nicht nur, was ich beschreibe — ich bin Wirklichkeit.

[Susanne – gesprochen]

Dann ist „Ich bin“ eigentlich ungeheuerlich.

[Thomas]

Vielleicht. Denn bevor du sagst, wer du bist, bist du bereits.

[Outro]

Ich bin. Noch vor jedem Namen. Noch vor jeder Erklärung. Ich bin.

Die Frage dieses Videos

Was meinen Philosophen, wenn sie von Sein und Wesen sprechen?

Beobachten und prüfen: Erkläre die Unterscheidung mit einem eigenen Beispiel aus dem Alltag.

Für die Diskussion

Ist die Frage nach Gott dieselbe wie die Frage nach Dingen in der Welt?

Quellenkritik: Unterscheide die historische Person oder das historische Werk von der erfundenen Begegnung im Film.

Diese Reihe auf einen Blick