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Astronomie · Orientierung · Mythologie

Sternbilder – Materialien

Hier stehen die Materialien direkt im Browser zum Lesen und Drucken. Zusätzlich gibt es bearbeitbare Word-Dateien, fertige PDFs und eine Präsentation für den Unterricht.

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Lehrerhandreichung

Lernziele, 90-Minuten-Verlauf, didaktischer Kern und Rettungsschirm.

Arbeitsblätter

Vier Seiten zu Entstehung, Navigation, Prüfung und eigenem Sternbild.

Lösungshinweise

Antworten, Vergleich Ursa Minor / Crux und Bewertung des Abschlussprojekts.

Präsentation

Zehn Folien als Unterrichtseinstieg – bearbeitbar und als fertige PDF-Fassung.

Beides ist richtig: Die HTML-Seite bleibt die lebendige, immer aktuelle Fassung. Die Dateien sind praktisch zum Bearbeiten, Verteilen und Offline-Unterrichten.
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Arbeitsblatt 1: Warum gibt es Sternbilder?

  1. Erkläre den Satz: „Die Sterne sind Natur. Das Sternbild ist eine menschliche Ordnung und Deutung.“
  2. Nenne vier Gründe, warum Menschen Sternbilder entwickelten.
  3. Warum können Sterne, die am Himmel nebeneinander erscheinen, in Wirklichkeit sehr weit voneinander entfernt sein?
  4. Was ist der Unterschied zwischen einem historischen Sternbild und einer modernen, offiziell begrenzten Konstellation?
  5. Was ist ein Asterismus? Finde ein Beispiel.

Arbeitsblatt 2: Navigation

Vergleiche Ursa Minor und Crux.

Ursa MinorCrux
Hemisphäre
Orientierungspunkt
Was muss man gedanklich tun?
Welche Ungenauigkeit bleibt?

Formuliere anschließend: Warum ist ein Sternbild gleichzeitig Erzählung und Werkzeug?

Arbeitsblatt 3: Eine Originalseite prüfen

Gewähltes Sternbild: __________________________

  1. Welche astronomischen Informationen stehen auf der Seite?
  2. Welche Aussagen sind als „mystischer Blick“ gekennzeichnet?
  3. Welche Bilder, Musik oder gesprochenen Texte werden verwendet?
  4. Welche Gefühle oder Gedanken lösen sie aus?
  5. Welche Aussage ist Beobachtung, welche Deutung, welche Fiktion?
  6. Welche Quelle würdest du zur Überprüfung suchen?

Projektblatt: Unser eigenes Sternbild

  1. Zeichnet ein Sternfeld mit mindestens zehn Punkten.
  2. Wählt fünf bis acht Sterne und verbindet sie.
  3. Gebt der Figur einen Namen.
  4. Schreibt eine kurze Entstehungsgeschichte.
  5. Gebt ihr eine praktische Funktion: Orientierung, Jahreszeit, Warnung, Erinnerung oder Fest.
  6. Kennzeichnet drei Bereiche: gesehen, erfunden, gedeutet.
  7. Präsentiert das Sternbild, ohne zu behaupten, die Figur sei „von Natur aus“ vorhanden.

Lehrer-Rettungsschirm

Kurz erklärt: Ein Sternbild ist kein echtes räumliches Sternenwesen. Es ist ein von der Erde aus gesehenes Muster. In der modernen Astronomie bezeichnet „Konstellation“ zusätzlich eines von 88 festgelegten Himmelsgebieten.

Fragen, die kommen könnten

Hat Gott die Sternbilder gemacht?
Die Sterne sind Natur. Namen, Linien, Figuren und Geschichten wurden von Menschen geschaffen. Religiöse Deutungen können als Glaubensaussage behandelt werden, nicht als astronomischer Befund.

Zeigt das Kreuz des Südens exakt nach Süden?
Nein. Seine lange Achse dient als Näherung, um den südlichen Himmelspol zu finden.

Ist der Große Wagen ein Sternbild?
Er ist ein Asterismus, also ein auffälliges Muster innerhalb des offiziellen Sternbilds Ursa Major.

Sind alle Sternbilder griechisch?
Nein. Viele heute gebräuchliche Namen haben griechisch-römische Wurzeln, andere sind neuzeitlich. Außerdem existieren viele weitere Himmelskulturen.

Sind die mystischen Texte Fakten?
Nein. Sie sind ausdrücklich Deutung. Gerade die Trennung von astronomischer Information und mystischem Blick ist ein Lernanlass.

Lösungshinweise Arbeitsblatt 1

Gründe: Wiedererkennen, Orientierung und Navigation, Kalender und Jahreszeiten, Geschichten und Kultur. Sterne können nur in derselben Blickrichtung liegen, aber sehr unterschiedliche Entfernungen haben. Ein Asterismus ist ein auffälliges Muster, das kein eigenes offizielles Sternbild sein muss.