SMS – Susanne macht SchuleUnterrichtseinheit 120 · Judentum
Großer Lernraum zu Geschichte, Glaube, Alltag und Kultur
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Jüdisches Leben zuhause

Religion wird nicht nur in der Synagoge gelebt. Vieles spielt sich am Küchentisch, im Familienalltag, in Kleidung, Sprache und Gewohnheiten ab.

Schabbat

Mit dem Schabbat beginnt der zentrale Wochenrhythmus des Judentums. Er startet am Freitagabend und endet am Samstagabend. Kerzen, Kiddusch, Brot, gemeinsames Essen, Gebet und Ruhe machen deutlich: Zeit kann geheiligt werden.

Schabbat
Der Schabbat ist der wichtigste wiederkehrende Feiertag des Judentums.
Challot
Challot sind die geflochtenen Brote für den Schabbat.

Challot, Kiddusch und Übergänge

Zum Schabbat gehören traditionelle Speisen und Segenshandlungen. Die geflochtenen Challot und der Kiddusch über Wein oder Saft markieren den Übergang vom Alltag in die festliche Zeit.

Tallit
Der Gebetsschal Tallit ist ein sichtbares Zeichen jüdischer Gebetspraxis.
Tefillin
Tefillin erinnern beim Gebet an Gottes Gebote und werden in bestimmten Traditionen am Körper getragen.

Kleidung, Rollen, Wohnen, Berufe

Kleidung: Kippa, Tallit und Tefillin sind bekannte religiöse Zeichen.

Frauen und Männer: Jüdisches Leben kennt je nach Richtung unterschiedliche Rollenvorstellungen.

Wohnen: Häuser, Höfe und Nachbarschaften waren oft eng.

Berufe: Handel, Gelehrsamkeit, Handwerk, Medizin und Finanzwesen gehörten zum jüdischen Alltag.

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