SMS – Susanne macht SchuleUnterrichtseinheit 120 · Judentum
Großer Lernraum zu Geschichte, Glaube, Alltag und Kultur
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Hebräische Schrift

Jüdische Kultur ist ohne Schrift nicht zu verstehen. Hebräisch ist nicht nur ein Alphabet, sondern ein Tor zu Gebet, Bibel und Gelehrsamkeit.

Hebräische Schrift
Hebräisch wird von rechts nach links gelesen – das irritiert am Anfang und öffnet zugleich einen neuen Blick auf Schrift.

Hebräisch

Die hebräische Schrift läuft von rechts nach links. Viele Buchstaben bestehen vor allem aus Konsonanten; Vokalzeichen können hinzukommen. Für Schülerinnen und Schüler ist das oft die erste Begegnung mit einem ganz anderen Schriftsystem.

Die Bibel wird geschrieben, gelesen und ausgelegt

Im Mittelalter wurden Bücher von Hand geschrieben. Das galt umso mehr für heilige Texte. Wer eine Torarolle schrieb, brauchte Wissen, Konzentration, saubere Arbeit und Respekt vor dem Text.

Hebräische Zeichen
Die Buchstaben wirken für Anfänger zunächst fremd – und genau das macht sie didaktisch so spannend.

Didaktische Frage

Was passiert, wenn eine Schrift nicht sofort lesbar ist? Schülerinnen und Schüler merken daran sehr schnell, dass Schrift und Kultur zusammenhängen.

Hebräisch ist im Judentum nicht nur Mittel zum Zweck. Die Sprache selbst ist Teil des kulturellen Gedächtnisses.
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