SMS – Susanne macht SchuleUnterrichtseinheit 120 · Judentum
Großer Lernraum zu Geschichte, Glaube, Alltag und Kultur
Seite 4

Synagoge

Die Synagoge ist Gebetshaus, Lernort und Gemeindezentrum. Sie zeigt, dass Judentum immer auch gemeinsam gelebt wird.

Ein besonderer Ort

Juden gehen zum Gottesdienst in die Synagoge. Sie ist aber mehr als nur ein Raum für Gebete. Historisch war und ist sie auch ein Ort für Unterricht, Auslegung, Versammlung und Begegnung.

Im Mittelalter stand eine Synagoge meist mitten im Gemeindeleben. Sie war sichtbar – und damit manchmal auch verletzlich.

Fassade
Synagogen sind architektonisch sehr unterschiedlich. Ihre Form hängt von Zeit, Ort und Gemeinde ab.

Im Innern einer Synagoge

Wichtige Elemente sind:

  • Aron ha-Kodesch
  • Bima
  • Ner Tamid
  • Sitzplätze für die Gemeinde
  • Raum für Gebet und Toralesung

Je nach Tradition und Epoche unterscheiden sich Sitzordnung und liturgische Formen. Im Mittelalter war der Gottesdienst stark vom gemeinsamen Hören, Singen und Rezitieren geprägt.

4-1.jpg
4-2.jpg
4-3.jpg
4-4.jpg
4-5.jpg
4-10.jpg

Mikwe

Zur Gemeinde gehörte vielerorts auch eine Mikwe, also ein rituelles Bad. Gerade archäologische Funde mittelalterlicher Mikwen zeigen, wie organisiert und dauerhaft jüdisches Gemeindeleben in europäischen Städten war.

Mikwe
Die Mikwe gehört zu den eindrucksvollsten Zeugnissen mittelalterlichen jüdischen Alltags.
← 3 · Tora & Bibel↑ Nach oben5 · Schrift →
↑ Nach oben