SMS – Susanne macht SchuleFrei zugänglich · ungewöhnlich gedacht
UN-Kinderrechtskonvention · ausgewählte Artikel

Kinder haben eigene Rechte

Nicht nur Erwachsene entscheiden, was für Kinder wichtig ist. Die Kinderrechtskonvention verbindet Schutz, Förderung und Beteiligung.

Fünf Rechte, die für diese Einheit besonders wichtig sind

Die folgenden Formulierungen stammen aus dem mitgelieferten Text der UN-Kinderrechtskonvention. Wir konzentrieren uns hier bewusst auf eine kleine Auswahl.

Artikel 6 · Recht auf Leben

Leben und Entwicklung

Jedes Kind hat ein angeborenes Recht auf Leben. Die Vertragsstaaten sollen Überleben und Entwicklung des Kindes in größtmöglichem Umfang gewährleisten.

Artikel 12 · Kindeswille

Gehört werden

Ein Kind, das sich eine eigene Meinung bilden kann, darf diese in allen es berührenden Angelegenheiten frei äußern. Seine Meinung soll seinem Alter und seiner Reife entsprechend berücksichtigt werden.

Artikel 13 · Meinungs- und Informationsfreiheit

Denken, sagen, erfahren

Kinder haben das Recht auf freie Meinungsäußerung und dürfen Informationen und Gedankengut in unterschiedlichen Formen beschaffen, empfangen und weitergeben.

Artikel 28 und 29 · Bildung

Bildung ist mehr als Schulbesuch

Die Konvention nennt ein Recht auf Bildung. Bildung soll unter anderem Persönlichkeit, Begabungen sowie geistige und körperliche Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung bringen.

Artikel 31 · Spiel, Freizeit, Kultur

Das Recht zu spielen

Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben an.

Beteiligung

Warum reden Erwachsene über Kinder – aber nicht mit ihnen?

Im Material wird dieser Gedanke mit Arno Gruen zugespitzt: Kinder sollen nicht nur passive Empfänger von Erziehung sein, sondern in Entscheidungen über ihre Bildungs- und Lebenswege einbezogen werden.

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Ein Kinderrecht ist nicht davon abhängig, ob ein Erwachsener es gerade praktisch, vernünftig oder bequem findet.

Die ungewöhnliche Frage

Warum steht zwischen Schutz, Bildung und Entwicklung ausgerechnet das Spiel? Ist Spiel nur Erholung vom „wirklichen Leben“ – oder gehört es selbst zum Menschsein?

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