SMS – Susanne macht SchuleFrei zugänglich · ungewöhnlich gedacht
Arbeitsblatt · Denken statt Abhaken

Was brauchen Kinder, um wirklich Kinder sein zu können?

Arbeite allein, zu zweit oder in einer Gruppe. Es geht nicht darum, eine vorgegebene Meinung zu treffen, sondern die Rechte zu verstehen und begründet zu urteilen.

Teil A · Kinderrechte

1. Fünf Rechte

Wähle fünf Kinderrechte aus der Einheit. Formuliere jedes davon in einem einzigen verständlichen Satz.

2. Schutz oder Freiheit?

Ordne deine fünf Rechte ein: Geht es vor allem um Schutz, Förderung, Beteiligung oder Freiheit? Mehrfachzuordnungen sind ausdrücklich erlaubt.

3. Mitreden

Artikel 12 verlangt, dass die Meinung eines Kindes in Angelegenheiten, die es betreffen, berücksichtigt wird. Nenne drei Bereiche, in denen Kinder deiner Meinung nach mehr mitentscheiden sollten – oder begründe, warum du das nicht so siehst.

Teil B · Recht auf Spiel

4. Luxus oder Grundrecht?

Warum könnte Spiel so wichtig sein, dass es in Artikel 31 der Kinderrechtskonvention ausdrücklich genannt wird?

5. Spielraum

Was ist der Unterschied zwischen Spielzeug haben, Zeit zum Spielen haben und freien Spielraum haben?

6. Gegenprobe

Stell dir eine Kindheit mit guter Ernährung, sicherer Wohnung und guter Schule vor – aber fast ohne freie Zeit und freies Spiel. Welche Kinderrechte wären erfüllt? Was würde trotzdem fehlen?

Teil C · Schiller

7. „Ganz Mensch“

Erkläre Schillers Satz „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ mit eigenen Worten. Du darfst ihm ausdrücklich widersprechen.

8. Lied und Original

Welche Gedanken aus Schillers 15. Brief erkennst du in der Liedfassung wieder? Wo vereinfacht oder verändert das Lied den philosophischen Text?

9. Schlussfrage

Was brauchen Kinder, um wirklich Kinder sein zu können? Formuliere deine Antwort in höchstens fünf Sätzen.

Zusatz für die Diskussion: Muss eine Gesellschaft Kindern nur Rechte geben – oder muss sie ihnen auch Zeit, Räume und echte Möglichkeiten schaffen, diese Rechte zu leben?