Ich trug ein kleines Feuer
still unter meiner Haut,
ein Fehler wurde schwerer,
je länger man ihn baut.
Ich wollte mich verstecken
vor Blicken und vor Licht,
doch Wahrheit klopft von innen
und sagt: Vergiss mich nicht.
Ich schrieb mit zitternden Händen,
was ich nicht sagen kann,
legte mein Herz auf Papier
und sah den Vater an.
Kein Donner fiel vom Himmel,
kein Zorn zerschlug den Raum,
nur Tränen auf den Zeilen
wie Regen auf dem Staub.
Liebe straft nicht klein,
Liebe sieht dich an.
Sie bricht den Stein im Herzen,
damit es atmen kann.
Wahrheit macht dich frei,
wenn du dich nicht mehr drehst.
Und eine stille Träne
wäscht tiefer, als du flehst.
Da wurde Schuld nicht größer,
da wurde ich nicht klein,
da durfte meine Reue
ein neuer Anfang sein.
Vergebung war kein Wort nur,
kein frommer schöner Schein,
sie kam ganz ohne Waffen
und trat ins Dunkel ein.
Nicht jede Kraft ist laut,
nicht jede Macht befiehlt.
Manchmal siegt die Liebe,
weil sie nicht vergelten will.
Liebe straft nicht klein,
Liebe sieht dich an.
Sie bricht den Stein im Herzen,
damit es atmen kann.
Wahrheit macht dich frei,
wenn du dich nicht mehr drehst.
Und eine stille Träne
wäscht tiefer, als du flehst.
Ich leg die Lüge nieder,
ich geh nicht mehr zurück.
Wo Wahrheit Liebe findet,
beginnt das erste Glück.