Er kommt zur Welt.
Nicht mit Pauken. Nicht mit Flöten.
Ein kleiner Junge.
Haut, die Sonne kennt. Augen, die schon zu viel sehen.
Nichts an ihm schreit: Prophet.
Alles an ihm flüstert: Such.
Er spielt wie alle.
Betet wie viele.
Aber in ihm bohrt eine Frage,
die kein Schulbuch beantwortet:
Warum tun wir, was man uns sagt?
Er lernt Regeln,
doch sie schmecken nach Staub.
Er folgt,
doch etwas in ihm zieht in die andere Richtung.
Da ist ein Licht,
aber keiner redet drüber.
Da ist ein Schrei,
aber alle nennen’s Erziehung.
Er schweigt.
Beobachtet.
Und merkt:
Der Gott im Tempel spricht nicht.
Aber die Stille in ihm – die hört zu.
Er ist noch jung.
Aber der Ruf ist da.
Nicht laut.
Aber echt.
Wie ein Windhauch,
der leise sagt:
„Wach auf, Gandhi. Es gibt mehr.“