Vertiefung · Fragen · ohne Musterlösung
Warum nennt Susanne das ein „Evangelium“?
Eine offene Handreichung zum Gandhi-Evangelium. Die Fragen sollen nicht zu einer vorgegebenen Deutung führen, sondern dazu, Titel, Erzählform und Titelbild selbst zu prüfen.
Für Lehrkräfte
Kurze Weiterarbeit nach dem Film
Diese Seite kann direkt nach dem Gesamtvideo oder nach einzelnen Kapiteln eingesetzt werden. Es gibt bewusst keine Musterantworten. Je nach verbleibender Zeit können nur die ersten Fragen oder zusätzlich der Vergleich mit biblischen Evangelien bearbeitet werden.
Die leitende Frage lautet nicht: „Ist die Bezeichnung richtig?“ Sondern: Was gewinnt – und was riskiert – eine Erzählung, wenn sie Gandhi ausdrücklich „Evangelium“ nennt?
1 · Der Titel
„Evangelium“ – ernst gemeint, frech gemeint oder beides?
2 · Die Erzählform
Schaut auf die acht Kapitel
Schon die Überschriften erzählen einen Weg. Prüft, ob darin ein bewusst „evangelischer“ Aufbau steckt.
3 · Das Titelbild
Gandhi und Jesus auf einem Brett

4 · Wenn noch Zeit ist
Vergleich mit anderen Evangelien
Vergleicht nicht einzelne Glaubenswahrheiten, sondern zunächst die Erzählstruktur: Wie wird ein Leben zur Botschaft?
| Frage | Biblische Evangelien | Gandhi-Evangelium |
|---|---|---|
| Gibt es einen Ruf oder eine besondere Aufgabe? | ||
| Gibt es eine Lehre? | ||
| Kommt es zum Konflikt mit Macht und Ordnung? | ||
| Welche Rolle spielt Leiden? | ||
| Was wird nach dem Tod / am Ende weitergegeben? | ||
| Wo liegen die entscheidenden Unterschiede? |