Literatur
Die Schüler erkennen Shakespeare als Dramatiker und Sonettdichter und können Wirkung nicht nur über Inhaltsangaben, sondern über Sprache beschreiben.
Lehrkraft
Die Einheit funktioniert am besten, wenn Shakespeare zunächst nicht als „großer Klassiker“ angekündigt wird. Der Name darf erst nach dem Kino-Rätsel fallen.
Stofftitel nennen, aber zunächst keinen Autor. Leitfrage: Warum werden sehr alte Geschichten immer wieder neu erzählt?
Auflösung Shakespeare. Kurz klären, dass Theatertexte erst in Aufführung lebendig werden. Keine lange Biografie.
„Sein oder nicht sein“ als Beispiel für eine Formulierung, die sich vom Werk gelöst hat. Optional Hamlets Konflikt hören.
Beide Fassungen hören. Nicht nach Genre-Vorliebe abstimmen lassen, bevor die Schüler konkrete Wirkungsbeobachtungen gesammelt haben.
Die vollständigen Reihen nur als offene Weiterarbeit zeigen. Wer schneller ist, wählt ein zweites Sonett und vergleicht beide Fassungen.
Zufallsexperiment: Bild oder Text. Schüler suchen eine plausible Verbindung – oder begründen, warum keine trägt.
„William, I love you“ zeigt Susannes persönliche Haltung. Wichtig: Die Schüler müssen diese Liebe nicht übernehmen. Schlussurteil frei, aber begründet.
Die Schüler erkennen Shakespeare als Dramatiker und Sonettdichter und können Wirkung nicht nur über Inhaltsangaben, sondern über Sprache beschreiben.
Sie vergleichen, wie dasselbe Ausgangsmaterial in Theater, Film und Musik verändert wird.
Sie begründen, warum eine musikalische oder bildnerische Interpretation für sie trägt – oder nicht.