SMS · Susanne macht SchuleWissen darf lebendig sein.

Religion · Ethik · Politik · Medienkritik

Religionsfreiheit?

Religion kann Sinn, Trost, Gemeinschaft und Hoffnung geben. Sie kann aber auch mit Angst, Gehorsam, Ausschluss und Macht verbunden werden. Diese Reihe untersucht beides – ohne eine Religion zum Sieger oder Verlierer zu erklären.

Alle Module ansehen Mit dem alten Fragebogen beginnen

Der Ausgangspunkt

Wie viel Religion passt in einen Fragebogen?

Ein Fragebogen kann Unterschiede sichtbar machen. Er kann aber weder eine Religion noch einen Menschen in Prozenten erfassen.

Die Leitfragen

Wie entstehen Welt und Mensch? Was bedeutet Gott? Warum leben wir? Was gilt als richtiges Handeln? Und wer darf bestimmen, welche Antwort „zu“ einer Religion gehört?

Fragebogen kritisch prüfen

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Religion als Orientierung – Religion als Macht

Was Religion geben kann

Sinn, Gemeinschaft, Trost, Hoffnung, Rituale, Sprache für Grenzerfahrungen, ethische Orientierung und kulturelle Zugehörigkeit.

Was kritisch geprüft werden muss

Angst, Schuld, Gewalt, Unterordnung, Ausgrenzung, Kontrolle über Körper und Beziehungen sowie der Anspruch, im Namen Gottes unangreifbar zu sein.

Wichtig: Susannes Doppelvideos sind persönliche, bewusst zugespitzte Religionskritik. Sie sind weder Lexikonbeiträge noch vollständige Darstellungen einer Glaubensgemeinschaft. Genau deshalb werden sie im Unterricht auf Fakten, Bewertung, Zuspitzung und mögliche Verallgemeinerung geprüft.

Die große Reihe

Alle Glaubensrichtungen nach denselben Maßstäben prüfen

Jedes Modul erhält ein Doppelvideo: zuerst Susannes gesprochener Text, danach das Lied mit eingeblendeten Lyrics. Die fertigen YouTube-Videos werden nach dem Upload eingesetzt.

Sprechtext + Lied

Protestantismus

Moralischer druck, freiheit, gnade und die frage, ob angst menschen zum glauben führen darf.

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Sprechtext + Lied

Katholizismus

Schuld, beichte, vergebung, verantwortung und institutionelle autorität.

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Sprechtext + Lied

Judentum

Opfer, überlieferung, auslegung und die trennung zwischen historischer praxis und heutigem jüdischem leben.

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Sprechtext + Lied

Islam

Religiös begründetes recht, staatliche macht, gewalt und die vielfalt muslimischen lebens.

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Sprechtext + Lied

Buddhismus

Tod, bestattungsrituale, kulturelle deutung und die gefahr, fremde praktiken vorschnell abzuwerten.

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Sprechtext + Lied

Hinduismus

Tradition, geschlechterrollen, historische gewalt und innerreligiöse reform.

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Sprechtext + Lied

Orthodoxie

Ritual, kirchliche dienstleistungen, geld, macht und gelebte frömmigkeit.

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Sprechtext + Lied

Baptisten

Bibelverständnis, gemeindeleitung, frauenrollen und innere vielfalt.

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Sprechtext + Lied

Evangelikale

Bekehrung, höllenangst, gruppendruck und persönliche glaubensfreiheit.

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Sprechtext + Lied

Zeugen Jehovas

Gewissensentscheidung, medizinische behandlung, elternrecht und schutz von kindern.

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Sprechtext + Lied

Religion, Tradition und Körper

Körperverletzung, reinheitsvorstellungen, kulturelle zugehörigkeit und universelle menschenrechte.

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Gemeinsamer Prüfrahmen

Nicht: Welche Religion ist schlecht?

Sondern: Welche Lehre, Praxis oder Institution wird kritisiert – und hält die Kritik einer fairen Prüfung stand?

1 · Genau benennen

Geht es um eine heilige Schrift, eine historische Praxis, eine heutige Institution, eine einzelne Gemeinde oder um persönliche Erfahrung?

2 · Sprache prüfen

Was ist Beschreibung? Was ist Bewertung? Wo wird zugespitzt? Wo wird aus einzelnen Beispielen auf eine ganze Gruppe geschlossen?

3 · Maßstab offenlegen

Menschenwürde, Gewissensfreiheit, Gleichberechtigung, körperliche Unversehrtheit, Kinderschutz und Freiheit von Gewalt.

Der Schlusssatz

Religionsfreiheit schützt Menschen in ihrem Glauben. Sie schützt nicht automatisch jede Macht, jede Regel und jede Handlung vor Kritik.