Der erste Schritt
Nahschon
Der Erste, der aufbricht
Nahschon führt den Stamm Juda. Wenn das Lager aufbricht, geht seine Abteilung zuerst. Spätere Überlieferung erinnert ihn als den Menschen, der den ersten Schritt ins Wasser wagt.
Kapelle
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Südwand
Nahschon folgt unmittelbar auf Aminadab. Die Lünette liegt an der Südwand und gehört zu den erhaltenen Stationen ohne Stichkappe.
Großen Kapellenplan öffnenDie Familie
Zwischen Führung, Aufbruch und Familie
Nahschon wird als führender Mann Judas genannt. Beim Aufbruch zieht sein Lagerverband zuerst, und bei der Altareinweihung bringt er als Erster seine Gabe.
Über seinen Sohn Salmon führt die Linie weiter zu Boas, Obed, Isai und David. Über seine Schwester Elischeba ist Nahschon zugleich mit der Familie Aarons verbunden.
Vollständige Familiengeschichte lesenMichelangelos Bild
Noch sitzt er. Noch ist alles offen.
Michelangelo zeigt keinen Feldherrn. Ein junger Mann lehnt sich über ein geöffnetes Buch zurück; daneben betrachtet sich eine junge Frau in einem Spiegel.
Ausführliche Bildbetrachtung öffnenBevor jemand vorangeht, ist er ein Mensch, der noch sitzt, liest und vielleicht zögert.
Musik
Nahschon – Der erste Schritt
Musik von Susanne
Das Lied zu dieser Station
Die Familiengeschichte und Michelangelos stilles Bild werden hier zu Musik.
MP3 direkt öffnenLyrics anzeigen
Nahschon – Der erste Schritt
[Intro – gesprochen]
Nahschon saß nicht auf einem Thron.
Er führte Juda.
Und wenn das Lager aufbrach,
ging seine Abteilung zuerst.
[Strophe 1]
Sohn Aminadabs,
Führer im Osten,
dort, wo der Morgen beginnt.
Beim ersten Aufbruch ging Juda voraus,
und Nahschon führte sie hin.
Am neuen Altar
war seine Gabe die erste.
Ein Name am Anfang
von Bewegung und Weg.
[Refrain]
Einer muss den ersten Schritt tun,
bevor der Weg sichtbar ist.
Einer muss aufstehen,
während die anderen noch fragen.
Nahschon —
nicht ohne Angst,
aber bereit zu gehen.
[Strophe 2]
Die Bibel erzählt nicht vom Meer,
doch später sagte man:
Als alle noch zögerten,
stieg Nahschon zuerst hinein.
Nicht weil er sicher wusste,
dass sich das Wasser teilt.
Sondern weil kein neuer Weg beginnt,
wenn jeder nur am Ufer bleibt.
[Bridge – gesprochen]
Michelangelo malt keinen Anführer.
Nur einen jungen Mann,
zurückgelehnt über einem Buch.
Daneben eine Frau
vor ihrem Spiegel.
Noch sitzen sie.
Noch ist alles offen.
[Letzter Refrain]
Einer muss den ersten Schritt tun,
bevor der Weg sichtbar ist.
Vom Buch zum Aufbruch.
Vom Ufer ins Wasser.
Nahschon —
der Weg begann,
als einer ging.
[Outro – gesprochen]
Manchmal öffnet sich der Weg
nicht vor dem ersten Schritt.
Sondern durch ihn.