Frage 28 · Mensch & Miteinander
Was ist Tugend?
[Intro]
Tugend ist kein Etikett.
Keine Maske.
Kein „guck mal, wie gut ich bin.“
Sie ist das,
was du tust,
wenn keiner klatscht.
[1. Vers]
Tugend lügt nicht.
Auch wenn die Wahrheit weh tut.
Sie bleibt still,
wenn andere schreien –
und sagt das Nötige,
auch wenn’s unbequem ist.
Sie nimmt sich nicht wichtig,
aber sie weicht auch nicht.
Sie kennt den Preis –
und zahlt ihn.
[Pre-Chorus]
Tugend ist nicht laut.
Aber sie bleibt.
Auch wenn’s stürmt.
Auch wenn alle gehen.
[Chorus]
Tugend ist innerer Halt.
Ein Ja, das nicht wankt.
Ein Nein, das nicht zittert.
Sie ist das Maß,
das nicht vergleicht.
Die Stärke,
die niemanden unterdrückt.
Die Wahrheit,
die nicht verkauft werden kann.
[2. Vers]
Tugend heißt,
dass du dich erinnerst,
wer du bist –
auch wenn es dich was kostet.
Sie ist der Mut,
nicht mitzumachen.
Die Güte,
die nichts erwartet.
Die Klarheit,
die niemand feiern muss.
[Bridge]
Tugend steht.
Nicht über anderen.
Sondern mitten in sich.
Sie hebt nicht die Stimme –
aber du spürst sie,
wenn sie da ist.
[Chorus]
Tugend ist keine Regel.
Kein Trend.
Kein Druck.
Sie ist Wahrheit,
die bleibt –
auch wenn keiner hinsieht.
Und wenn du ihr begegnest,
merkst du:
Sie ist nicht perfekt.
Aber sie ist echt.
[Outro]
Tugend ist kein Schild.
Sie ist ein Licht.
In dir.
Für andere.
Ohne Lärm.
Ohne Stolz.
Nur da.
Nur wahr.
Und was antwortest du?
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