SMSSusanne macht SchuleWissen darf lebendig sein.
Orientierung · vier direkte Einstiege

So nutzt du SMS

SMS ist keine Schulbuchreihe, die man Seite für Seite durcharbeiten muss. Such dir eine Frage, ein Bild, ein Spiel, eine Unterrichtseinheit oder einen größeren Lernweg aus – und fang dort an, wo es dich interessiert.

Das Wichtigste zuerst

Nimm nicht alles. Nimm das, was du gerade brauchst – und geh von dort weiter.

Für Kinder

Schauen. Spielen. Staunen.

1 · Such dir etwas aus, das dich wirklich interessiert.

Zum Beispiel Kunst, Tiere, Sterne, Europa, Spiele oder eine Geschichte.

2 · Probier erst einmal.

Bei Quiz und Spielen darfst du falsch liegen. Genau dabei merkt man oft, was man schon weiß und was man noch entdecken möchte.

3 · Frag weiter.

Wenn etwas merkwürdig, ungerecht oder unverständlich wirkt, ist das keine Störung. Dann beginnt das Denken.

Für Jugendliche

Du darfst dir deinen Einstieg selbst wählen.

1 · Geh nach Interesse, nicht nach Reihenfolge.

Politik, Philosophie, Kunst, Geschichte, Literatur, Naturwissen oder Technik: Ein Thema kann in ein anderes führen.

2 · Unterscheide Fakt, Quelle und Deutung.

Viele SMS-Einheiten zeigen bewusst, wo Wissen sicher ist und wo Interpretation oder persönliche Position beginnt.

3 · Wenn du tiefer willst, geh weiter.

Neben einzelnen Stunden gibt es größere Lernräume wie die Denkwerkstatt und das Mystische Curriculum.

Für Lehrkräfte

Nimm eine ganze Stunde – oder nur das Teil, das du brauchst.

1 · Erst Zeit und Ziel prüfen.

Ist es eine kurze Vertretungsstunde, eine Doppelstunde, ein Intensivkurs oder ein Projekt? Die Einheiten sagen möglichst klar, wie viel Raum sie brauchen.

2 · Nicht alles zeigen müssen.

Ein Bild, eine Leitfrage, ein Video oder ein Arbeitsblatt kann auch einzeln in die eigene Planung übernommen werden.

3 · Offenheit bewusst einsetzen.

Schülerinnen und Schüler können viele didaktische Hinweise ebenfalls sehen. Wenn ein Überraschungsmoment erhalten bleiben soll, öffnen Sie den entsprechenden Abschnitt erst später.

Für Eltern

Begleiten, ohne zu Hause Schule nachzuspielen.

1 · Lassen Sie das Kind auswählen.

Interesse ist hier kein Bonus, sondern ein brauchbarer Weg ins Lernen.

2 · Fragen Sie eher „Was denkst du?“ als „Was ist richtig?“

Viele Themen leben davon, dass Beobachtung, Wissen und eigenes Urteil miteinander ins Gespräch kommen.

3 · Nutzen Sie die Offenheit.

Die Materialien sind frei zugänglich. Sie können gemeinsam stöbern, eine Einheit ansehen oder bei einem Thema einfach wieder aussteigen.

Und wenn du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst?

Nimm die erste Tür, die dich neugierig macht.

Ein Bild, ein Rätsel, ein Gedanke oder ein ungewöhnlicher Titel genügt. Von dort kannst du immer weitergehen – oder auch einfach bei dieser einen Sache bleiben.