Video und Lyrics
Hestia – Das heilige Feuer der Mitte
[Strophe 1]
Hestia steht nicht im Donner,
sie reitet nicht durchs Meer.
Sie trägt kein Schwert, kein wildes Tier,
sie braucht kein großes Heer.
Sie sitzt im Kreis der Flammen,
wo jedes Haus beginnt.
Dort, wo die Hände ruhiger werden,
und Menschen Menschen sind.
[Strophe 2]
Sie ist das leise Zentrum,
das niemand laut besingt.
Das Feuer, das nicht herrschen will,
und doch die Welt durchdringt.
Wo Brot geteilt und Wärme bleibt,
wo einer heimwärts geht,
da flackert ihre stille Macht,
die niemand übersteht.
[Refrain]
Hestia, Hestia, Feuer der Mitte,
hüte mein inneres Haus.
Wenn die Welt nach außen schreit,
geh du in mir nicht aus.
Hestia, Hestia, stille Göttin,
Herd und Atem, Licht und Ruh.
Wo ich ganz nach innen finde,
führst du mich mir selber zu.
[Strophe 3]
Nicht jeder Gott muss stürmen,
nicht jede Kraft muss laut.
Manchmal ist das Heiligste
das, was ein Zuhause baut.
Sie kennt die kleinen Rituale,
den Tisch, den Topf, das Brot.
Sie wärmt die kalten Zwischenräume
und tröstet ohne Gebot.
[Bridge]
In jedem Menschen lebt Hestia,
wenn die Seele Frieden sucht.
Wenn wir nicht mehr fliehen müssen,
nicht vor Welt und nicht vor Flucht.
Wer seine Mitte wiederfindet,
muss nicht nach außen glühn.
Ein stilles Feuer kann genügen,
um eine Nacht zu überziehn.
[Refrain]
Hestia, Hestia, Feuer der Mitte,
hüte mein inneres Haus.
Wenn die Welt nach außen schreit,
geh du in mir nicht aus.
Hestia, Hestia, stille Göttin,
Herd und Atem, Licht und Ruh.
Wo ich ganz nach innen finde,
führst du mich mir selber zu.
[Outro]
Die größten Tempel fallen,
doch ein kleines Licht bleibt stehn.
Wo Hestia im Herzen brennt,
kann Heimat neu entstehn.