122. Unterrichtseinheit · Italienische Renaissance

Genuesische Schule

ASSERETO, Gioachino (*1600, Genova, +1649, Genova)
Tobias heilt die Blindheit seines Vaters Oil on canvas, 147 x 203 cm
Musée des Beaux-Arts, Marseille

Genueser Schule

Bernardino Fasolo (* 1489, Pavia, + 1526, Genova) war der erste namhafte Künstler in Genua. Seine Geburt Christi von 1526, die im Musei Civici in Pavia zu sehen ist, zeugt von bestechender Klarheit - Bernardino Fasolo (auch bekannt als Fazoli oder Fazola da Pavia) war der Sohn und Schüler von Lorenzo Fasolo, der seinerseits ein Schüler Foppas in der Lombardei war und 1495/96 nach Genua übersiedelte. Bernardino war stilistisch mit Il Bergognone vereint.
Im 17. Jahrhundert hatte Genua eine Schule der Malerei, die flämische Kontakte (Besuche von Rubens und van Dyck) knüpfen sollte.
Der beste Maler war Bernardo Strozzi, genannt il Cappuccino, der auch von großer Wichtigkeit für Venedig war. Giovanni Castiglione, genannt il Grecchetto, nahm ein Genre auf, daß schon von Sinibaldo Scorza mit Tiergemälden und Stilleben, die unter flämischem und venetianischen Einfluß angefertigt wurden, berühmt gemacht wurde.
Domenico Fiasella und Gioacchino Assereto gehörten zu den Nachfolgern Caravaggios, während Valerio Castello, der beste einer ganzen Malerfamilie, eklektischer war. Die Dekorateure Domenico Piola und in Gregorio de Ferrari arbeiteten in den Kirchen und Palästen von Genua. Zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts beherrschte Alessandro Magnascos Malerei mit seiner merkwürdigen Beschaffenheit, seiner nervösen Technik und seinem übertriebenen Helldunkel; seine expressionistischen Verzerrungen stellten eine fantastische Welt her, die an Salvator Rosa, Marco Ricci und Francesco Guardi erinnert.

Genueser Künstler

1501-1550
FASOLO, Bernardino

1551-1600
CAMBIASO, Luca

1601-1650
ASSERETO, Gioachino
CASTELLO, Valerio
CASTIGLIONE, Giovanni Benedetto
STROZZI, Bernardo

1651-1700
FERRARI, Gregorio de
PIOLA, Domenico

1701-1750
MAGNASCO, Alessandro

Grundlage: Web Gallery of Art (wga.hu). Deutsche Übersetzung und Aufbereitung: Susanne Albers.

Genuesische Schule