
Aal
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Aal. Der große Wanderer: 3 Jahre dauert die Reise von seinem Geburtsort, der Sargassosee, bis zu den europäischen Küsten und Binnengewässern. Wanderungen und Wandlungen bestimmen das Leben der schlangenförmigen Aale. Mit dem Golfstrom treiben die Larven über den Atlantik bis nach Europa. Kurz vor ihrer Ankunft verwandeln sie sich in durchsichtige, circa 7 cm lange Glasaale. Dann beginnt der Aufstieg in die Flüsse und Seen. Dort entwickeln sie sich zu Gelbaalen, später zu Blankaalen mit glänzend dunklem Rücken und heller Unterseite. Sind die Aale nach vier bis zehn Jahren geschlechtsreif, treten sie ihre Heimreise zu den Laichplätzen in der Sargassosee an, notfalls sogar streckenweise über Land. Als „Proviant“ dienen große Fettreserven, die bis zu 25 Prozent des Körpergewichts ausmachen. Männliche Aale werden bis zu 60 cm, weibliche bis zu 150 cm lang und bis zu 6 kg schwer. Der in Deutschland gehandelte Aal stammt zunehmend aus Aquakulturen. Er wird zum größten Teil geräuchert, ist aber auch „in Aspik“ oder als Brataal eine Delikatesse. Sein Fleisch ist fest, wohlschmeckend und grätenfrei.









































