Das Fischlexikon
40 Arten aus Salz- und Süßwasser: Bilder, Namen und die Texte aus Susannes Fischlexikon – neu lesbar und responsive.
Lexikon öffnenBiologie · Ökologie · Ernährung · Verantwortung · Projektbereich
Ein Fisch ist mehr als Filet, Fangquote oder Tiefkühlware. Dieser Bereich verbindet Fischlexikon, Quiz, Raps, Filme und ökologische Fragen – und erinnert daran, was da eigentlich lebt, bevor wir es aus dem Wasser holen.

Die Klammer
Aktuelle Einordnung: FAO, The State of World Fisheries and Aquaculture 2024; Europäische Kommission, Discarding in fisheries. Die Zahlen dienen als Ausgangspunkt für Diskussion und Recherche.
Vier Wege durch den Bereich
40 Arten aus Salz- und Süßwasser: Bilder, Namen und die Texte aus Susannes Fischlexikon – neu lesbar und responsive.
Lexikon öffnenArt erkennen, Lebensraum zuordnen, Bild und Name zusammenbringen. Kurze Runden statt Prüfungsstress.
Quiz startenDie beiden großen Raps bleiben als YouTube-Videos eingebunden und geben der Artenfülle einen musikalischen Einstieg.
Zu den RapsWal, Hai, Delfin, Aal, Hecht, Seezunge und viele andere als einzelne Filme – mit den vorhandenen Lied- und Raptexten daneben.
Filme & TexteÜberfischung, Beifang, Aquakultur, eingeführte Arten, Nahrungsketten und die Frage, was nachhaltige Nutzung überhaupt heißen kann.
WeiterdenkenLehrkräfte können einzelne Module wählen oder daraus ein mehrtägiges Projekt machen. Das Material ist absichtlich modular.
Für LehrkräfteMusikalischer Artenatlas
Von Alaska-Seelachs bis Wolfsbarsch: Artennamen werden Rhythmus – und plötzlich ist „Fisch“ nicht mehr nur ein Sammelbegriff.
Aal, Flusskrebs, Forelle, Hecht, Karpfen, Lachs, Pangasius, Victoriasee-Barsch, Wels und Zander bekommen eine eigene Stimme.
Der unbequeme Teil
Ein Bestand ist keine unendliche Vorratskammer. Gute Fischereipolitik muss Entnahme, Fortpflanzung und Ökosystem zusammendenken.
Nicht alles, was im Netz landet, war Ziel des Fangs. Genau deshalb gehören Fangmethoden und Selektivität in die Diskussion.
Aquakultur kann Wildbestände entlasten und Nahrung bereitstellen – sie stellt aber eigene Fragen zu Futter, Besatzdichte, Wasserqualität und Herkunft.
Der Victoriasee-Barsch im Material macht deutlich: Ein Tier kann zum ökologischen Problem werden, ohne „böse“ zu sein. Entscheidend ist, wer es wohin gebracht hat.
Flüsse, Küsten, Meeresboden, Riffe und offene See sind keine Kulissen. Veränderungen dort verändern ganze Lebensgemeinschaften.
Die spannendste Frage ist nicht nur „Darf ich Fisch essen?“, sondern: Was weiß ich über Art, Herkunft, Fang- oder Zuchtmethode – und welche Konsequenz ziehe ich daraus?
Für Lehrkräfte
Die Einheit verlangt nicht, dass Schülerinnen und Schüler am Ende dieselbe Ernährungsentscheidung treffen. Sie verlangt etwas anderes: Ein Lebewesen, einen Lebensraum und die Folgen menschlicher Nutzung nicht voneinander zu trennen.
Als 90-Minuten-Einstieg eignen sich Rap + Quiz + zwei ökologische Fragen. Für eine Projektwoche können Gruppen Arten aus dem Lexikon übernehmen, Film und Text vergleichen, Fang- oder Zuchtwege recherchieren und ihre Ergebnisse gegenseitig vorstellen.