Nach den Trümmern
Zerubbabel – Abiud – Eliakim
Nach den Trümmern
Asa begann mutig und reformbereit. Joschafat stärkte Bildung und Recht, verband sein Haus jedoch mit der Vom sichtbaren Wiederaufbau zur stillen Linie Ahabs. Joram erbte den Thron und tötete seine Brüder.
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Südwand
Zerubbabel – Abiud – Eliakim folgt auf Josia – Jechonia – Schealtiël. Diese erhaltene Lünette an der Südwand besitzt ebenfalls eine erhaltene Stichkappe.
Großen Kapellenplan öffnenDie Familie
Wiederaufbau nach dem Untergang
Zerubbabel stammt aus dem davidischen Haus, lebt aber nicht mehr als König. Unter persischer Herrschaft führt er Menschen zurück zu Ruinen und beginnt den Wiederaufbau.
Nach Zerubbabel wird die Familiengeschichte still. Von Abiud und Eliakim bleiben fast nur die Namen – und doch geht die Linie durch sie weiter.
Vollständige Familiengeschichte lesenMichelangelos Bild
Familie in engem Raum nach dem Exil
Michelangelo zeigt keine Baustelle. In der Lünette sitzt links eine Frau mit einem Kind, rechts eine stark verhüllte Gestalt mit einem weiteren Kind. Die Stichkappe verdichtet Erwachsene und Kinder zu einer einzigen engen Gruppe.
Ausführliche Bildbetrachtung öffnenNicht nur Tempel und Mauern müssen wieder aufgebaut werden. Auch Familie, Nähe und Zugehörigkeit entstehen nach dem Untergang neu.
Musik
Zerubbabel – Abiud – Eliakim – Nach den Trümmern
Musik von Susanne
Das Lied zu dieser Station
Die Familiengeschichte und Michelangelos stilles Bild werden hier zu Musik.
MP3 direkt öffnenLyrics anzeigen
Zerubbabel – Abiud – Eliakim
[Intro – gesprochen]
Seine Vorfahren waren Könige.
Zerubbabel war nur noch Statthalter.
Doch vor ihm lagen Trümmer.
Und jemand musste anfangen.
[Strophe 1]
In Babylon geboren,
aus Davids altem Haus,
kam Zerubbabel mit Heimkehrern
zu leeren Mauern raus.
Er baute erst den Altar,
dann legte er den Grund.
Die Jungen jubelten vor Hoffnung,
die Alten weinten um das, was verschwand.
[Refrain]
Nach den Trümmern
muss einer beginnen.
Nicht mit Krone,
nicht mit Macht.
Mit einem Stein.
Mit einer Hand.
Mit dem Mut,
dass Zukunft wieder wachsen kann.
[Strophe 2]
Widerstand hielt lange auf,
doch Haggai sprach: Fang an.
Nicht durch Stärke, nicht durch Heere —
durch den Geist wird es getan.
Zerubbabel vollendete den Tempel,
doch König wurde er nicht.
Dann kamen Abiud und Eliakim,
fast ohne Stimme, ohne Gesicht.
[Bridge – gesprochen]
Michelangelo zeigt keine Baustelle.
Nur Eltern.
Kinder.
Enge Räume.
Denn auch eine Familie
muss nach dem Untergang
wieder aufgebaut werden.
[Letzter Refrain]
Nach den Trümmern
muss einer beginnen.
Einer baut das Haus aus Stein.
Andere tragen still die Namen
durch die nächste Zeit hinein.
Zerubbabel.
Abiud.
Eliakim.
Ein Tempel wurde sichtbar.
Eine Familie blieb.
[Outro – gesprochen]
Nicht jeder Wiederaufbau
macht Lärm.
Mancher besteht nur darin,
dass nach dem Ende
noch ein Kind geboren wird.