Das geteilte Erbe
Rehabeam – Abija
Das geteilte Erbe
Rehabeam erbte Salomos Reich und verlor durch Härte den größten Teil davon. Abija erbte den Bruch und führte den Konflikt weiter.
Kapelle
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Südwand
Rehabeam – Abija folgt auf Isai – David – Salomo. Diese erhaltene Lünette an der Südwand besitzt ebenfalls eine erhaltene Stichkappe.
Großen Kapellenplan öffnenDie Familie
Vom vereinten Reich zum Bruch
Rehabeam hört nicht auf die Älteren und verschärft die Lasten des Volkes. Zehn Stämme lösen sich daraufhin vom Haus David.
Abija folgt seinem Vater in ein bereits geteiltes Reich. Seine kurze Regierungszeit bleibt vom Konflikt mit dem Norden geprägt.
Vollständige Familiengeschichte lesenMichelangelos Bild
Zukunft auf der einen Seite, Erschöpfung auf der anderen
Michelangelo zeigt keine Krone. Links sitzt eine schwangere Frau, rechts ein zusammengesunkener Mann. Hinter ihm greift ein Kind nach seiner Schulter.
Ausführliche Bildbetrachtung öffnenDie nächste Generation ist längst anwesend und trägt bereits mit, was die Erwachsenen entschieden haben.
Musik
Rehabeam – Abija – Das geteilte Erbe
Musik von Susanne
Das Lied zu dieser Station
Die Familiengeschichte und Michelangelos stilles Bild werden hier zu Musik.
MP3 direkt öffnenLyrics anzeigen
Rehabeam – Abija
[Intro – gesprochen]
Salomo hinterließ ein Reich.
Rehabeam erbte es.
Doch ein Reich kann zerbrechen,
wenn ein König nicht zuhört.
[Strophe 1]
Das Volk bat:
Mach die Lasten leichter.
Die Alten sagten:
Hör ihnen zu.
Doch Rehabeam wählte Härte —
und zehn Stämme gingen fort.
Aus einem Reich
wurden zwei.
Aus Brüdern
wurden Gegner.
Und goldene Schilde
wurden Schilde aus Bronze.
[Refrain]
Rehabeam, Abija —
Vater und Sohn.
Der eine erbte das Reich,
der andere den Bruch.
Macht geht weiter,
doch Wunden gehen mit.
Und Kinder tragen,
was Könige hinterlassen.
[Strophe 2]
Abija war der erwählte Sohn,
in einem Haus voller Kinder.
Er regierte nur drei Jahre
und kämpfte gegen den Norden.
Die Bücher urteilen verschieden:
nicht treu genug —
und doch standhaft im Krieg.
Ein Mensch kann widersprüchlich sein,
auch wenn sein Name
in einer geraden Linie steht.
[Bridge – gesprochen]
Michelangelo malt keine Krone.
Eine Frau trägt ein Kind.
Ein Mann ist zusammengesunken.
Und hinter ihm
greift eine kleine Hand
nach seiner Schulter.
[Letzter Refrain]
Rehabeam, Abija —
Vater und Sohn.
Der eine teilte das Reich,
der andere erbte den Kampf.
Doch Zukunft wächst leise,
jenseits von Thron und Streit.
In einem ungeborenen Kind.
In einer Hand,
die einen Müden aufrichtet.
[Outro – gesprochen]
Könige vererben nicht nur Kronen.
Sie vererben auch
die Folgen ihrer Entscheidungen.