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Diverse Auktions und Kunst Specials Ist hier alles Gold, was glänzt ??? - Welches sind die teuersten Gemälde der Welt? |
Zunächst einmal die laufenden Auktionskalender der zwei großen Häuser:
Liz Taylor-Juwelen erzielen Millionen 89 Millionen Euro für die Diamanten einer Diva Legenden-Schmuck unterm Hammer Mittwoch, 14. Dezember 2011 Sie war eine gefeierte Schauspielerin, bildschön und liebte Diamanten: Neun Monate nach dem Tod von Elizabeth Taylor hat der Schmuck der Hollywood-Ikone Rekordpreise erzielt. Christie's in New York spricht von der erfolgreichsten Diamantenauktion aller Zeiten.
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Die Verehrer von Hollywood-Legende Elizabeth Taylor reißen sich um den Nachlass der verstorbenen Schauspielerin. Bei einer Auktion geht der Schmuck von "Liz" für astronomische Summen über den Tisch. Für ein einziges Diamanthalsband zahlt ein Bieter 10,5 Millionen Dollar. Der kostbare Schmuck der Hollywoodlegende Elizabeth Taylor hat bei einer Christie's-Auktion in New York Rekordpreise erzielt. 10,5 Millionen Dollar - umgerechnet etwa 8 Millionen Euro - bot ein Käufer über Telefon für ein Rubin- und Diamantenhalsband mit einer Perle, die einst zu den Kronjuwelen des spanischen Königshauses gehört hatte. Das Höchstgebot übertraf den Schätzwert von 2 bis 3 Millionen Dollar um ein Mehrfaches. Nach Angaben von Experten handelt es sich bei dem Preis, der durch den Kautionszuschlag auf 11,8 Millionen Dollar steigt, um einen der höchsten, die je für ein vergleichbares Schmuckstück gezahlt wurden. Jackos Ring unterm Hammer Ein Diamant- und Smaragdhalsband von Bulgari, das Richard Burton seiner Liz 1964 zur Hochzeit geschenkt hatte, erzielte 5,4 Millionen Dollar. Christie's hatte den Wert mit 1 bis 1,5 Millionen angegeben. Von ihrem langjährigen Freund Michael Jackson hatte Taylor einen Diamant- und Saphirring, der jetzt, neun Monate nach ihrem Tod, den Besitzer wechselte. Er wurde für 600.000 Dollar statt der geschätzten 80.000 bis 120.000 Dollar zugeschlagen. Zuvor waren die Juwelen der einst "schönsten Frau der Welt" bei Ausstellungen in Moskau, London, Los Angeles, Dubai, Genf, Paris und Hongkong zu sehen. Die Auktion war der Auftakt und Höhepunkt einer insgesamt viertägigen Versteigerung von Schmuck, Kleidern und Kunst der gefeierten Filmschauspielerin. Die Erlöse kommen ihrer Aids-Stiftung zugute. Liz Taylor war acht Mal verheiratet und hatte zahlreiche Liebhaber, die sie mit Juwelen verwöhnten. Fotos und Artikel: Reuters und AFP |
Unter dem Hammer: Richters "Kerze" bringt 12 Millionen Euro 15.10.2011, 14:30 Uhr London. "Das ist genauso absurd wie die Bankenkrise – unverständlich, albern, unangenehm", hatte der scheue Gerhard Richter (79) bereits Anfang Oktober gesagt, als abzusehen war, dass das Bild etwa 10 Millionen Euro einbringen könnte.
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Nun wurde das Gemälde einer brennenden Kerze von Richter bei einer Versteigerung in London für gut 12 Millionen Euro unter den Hammer gebracht. Das Bild von 1982 trägt den Titel "Kerze“ und kam am späten Freitagabend beim Auktionshaus Christie's unter den Hammer. Es erzielte mit 10.457.250 britischen Pfund (11,98 Millionen Euro) den höchsten Preis bei der Londoner Christie's-Herbstauktion von Nachkriegskunst und zeitgenössischen Werken. "Kerze“ gehört zu einer Serie, die der deutsche Künstler Anfang der 80er Jahre malte. Es gilt als Symbol für den schweigenden Protest der DDR-Bürger gegen das sozialistische Regime. Seit rund 25 Jahren war es nicht mehr öffentlich gezeigt worden. Insgesamt wurden fünf Richter-Gemälde versteigert. Ein "Abstraktes Bild“ von 1992 erlöste mehr als vier Millionen Euro. Die Werke des Malers gehörten auch deshalb zu den Höhepunkten des Abends, weil zur gleichen Zeit eine umfassende Retrospektive des Künstlers im Londoner Museum Tate Modern stattfindet. Insgesamt setzte Christie's gut 43 Millionen Euro bei der Herbstauktion um. Damit klang die Londoner Kunstmesse "Frieze“, die von der Finanzkrise nicht verschont blieb, einigermaßen versöhnlich aus. (abendblatt.de/dpa)
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Cézannes "Kartenspieler" teuerstes Bild aller Zeiten

Cézannes "Kartenspieler" teuerstes Bild aller Zeiten
Ein Gemälde des französischen Impressionisten Paul Cézanne wechselte für eine astronomische Summe den Besitzer. Dessen Identität bleibt ein Rätsel.
Nach exklusiven Informationen der „Welt am Sonntag“ wechselte im Frühjahr dieses Jahres Paul Cézannes epochales Gemälde „Die Kartenspieler“ (1892-96) den Besitzer für eine Summe von 275 Millionen Dollar. Das Bild erzielte damit einen Preis, der noch nie zuvor für ein Gemälde bezahlt wurde.
Für das Gemälde "Die Kartenspieler" von Cézanne bezahlte ein Kunstfreund den Rekordpreis Wer Cézannes „Die Kartenspieler“ gekauft hat, wird geheim gehalten. Auch die Identität des Vorbesitzers war lange Zeit unbekannt. Die „Welt am Sonntag“ fand heraus, dass es dem griechischen Tankermilliardär George Embiricos gehörte.
Darüber, ob der Verkauf seines vielleicht wertvollsten Gemäldes noch vor oder erst nach seinem Tod stattgefunden hat, widersprechen sich die Informationen
Quelle: http://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article13518647/Cezannes-Kartenspieler-teuerstes-Bild-aller-Zeiten.html
Das wohl teuerste Bild der Welt
02.08.2011 06:00
Zwei Männer mit Hüten, still konzentriert den Blick auf die Spielkarten gerichtet, die Flasche Wein griffbereit auf dem Tisch nebenan. Das ist es also: das wohl teuerste Bild der Welt. Knapp 260 Millionen Dollar soll kürzlich ein Kunstsammler für das Gemälde 'Kartenspieler' von Paul Cézanne gezahlt haben, berichtete vor Wochen die Financial Times. Nun beziffert Die Welt am Sonntag den Preis sogar auf 270 Millionen Dollar.
Seit Jahrzehnten war das Bild in keinem Museum, in keiner öffentlichen Ausstellung zu sehen. Es befand sich in Privatbesitz - und zwar wohlbehütet.
Selbst für große Ausstellungen lieh es der bisherige Besitzer nicht aus. Erst jetzt wurde seine Identität enthüllt: Es war der griechische Milliardär George Embiricos. Der Reeder und Kunstsammler lebte in Jouxtens bei Lausanne und starb im Frühjahr. Wer das Bild gekauft hat, ist bisher eines der vielen Rätsel, die sich um das Werk ranken.
Es gibt fünf Versionen des Bildes, die dem Spätwerk des Künstlers zuzuordnen sind. Die anderen vier hängen in bekannten Museen in London, Paris, New York und Philadelphia. Auch deshalb war das Einzige, das sich in Privatbesitz befand, unter Sammlern so begehrt. Einer hat nun den Zuschlag erhalten. Im Verborgenen, irgendwann im Frühjahr ist das Werk aus der Schweizer Villa von George Embiricos abgeholt und an einen unbekannten Ort gebracht worden. Bisher galt Jackson Pollocks 'No. 5, 1948' als teuerstes Gemälde. Der Musik- und Filmproduzent David Geffen soll es vor einigen Jahren für 140 Millionen Dollar verkauft haben, Gerüchten zufolge an einen mexikanischen Unternehmer. (Foto: Sue Bond Public Relations/dpa) SZ
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/r5i38s/130681/Das-wohl-teuerste-Bild-der-Wel.html
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Pink Panther von Jeff Koons für nur 16,8 Millionen Dollar versteigert Jeff Koons Porzellanskulptur "Pink Panther" wurde gestern bei Sothebys für rund 16,8 Millionen Dollar versteigert. Sothebys machte am gestrigen Dienstag mit seiner "Contemporary Art Auktion" den Anfang in der Woche der Zeitgenossen. Aber schon wie in der vergangenen Woche bei den Auktionen impressionistischer und moderner Kunst, waren die Käufer eher zurückhaltend. Es fehlten wohl auch die ganz großen Kunstwerke, meinte auch Supersammler Eli Broad: "Es gibt nichts wirklich hervorragend hier" (Quelle: bloomberg) Die Porzellanfigur "Pink Panther" von Jeff Koons wurde weit unter den Schätzungen von 20 bis 30 Millionen Dollar versteigert. |
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Röntgenbilder von Marilyn Monroe versteigert Las Vegas - Drei Röntgenbilder der Schauspielerin Marilyn Monroe sind am Sonntag bei einer Auktion im Planet Hollywood Casino in Las Vegas versteigert worden. Am 10. November 1954 hatte sie sich zur Untersuchung im Cedars of Lebanon Hospital in Los Angeles aufgehalten, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Die Bilder gingen für 45 000 Dollar an einen unbekannten Fan. dpa |
Handschriftlicher Song-Text bringt eine Million Euro Der handgeschriebene Text zu dem Beatles-Song „A Day In The Life“, von John Lennon wurde in New York für eine Million Euro im Auktionshaus Sotheby´s versteigert. Wer das Schriftstück ersteigerte ist unklar, der Sammler möchte anonym bleiben. John Lennons Zeichnungen Der handschriftliche Originaltext von John Lennons Beatles-Song „A Day In The Life“ ist am Freitag für 1,2 Millionen Dollar (eine Million Euro) versteigert worden. Den Zuschlag erhielt nach Angaben des New Yorker Auktionshauses Sotheby´s ein per Telefon bietender amerikanischer Sammler, dessen Name nicht genannt wurde. Erwartet hatte Sotheby´s einen Preis zwischen 500.000 und 800.000 Dollar. „A Day In The Life“ erschien 1967 auf dem legendären Beatles-Album „Sergeant Pepper´s Lonely Hearts Club Band“. Der Text, der mit der Zeile „I read the news today, oh boy“ beginnt, löste damals Kontroversen aus: Die BBC spielte das Lied wegen der Zeile „I´d love to turn you on“ nicht, weil die als Ermutigung zum Drogenkonsum aufgefasst wurde. In mehreren asiatischen Ländern war das Lied deshalb auf den dort vertriebenen „Sergeant Pepper´s“-Alben nicht enthalten. gxb/apn |
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106,4 Millionen Dollar "Nu au plateau de sculpteur" war nur einmal seit 1961 öffentlich ausgestellt worden. Es gehörte zur Sammlung des im vergangenen Jahr gestorbenen Kaliforniers Frances Lasker Brody. Nach einem Bericht der "New York Times" lieferten sich die Auktionshäuser Christie's und Sotheby's einen monatelangen Streit um die Brody-Sammlung. Christie's habe schließlich den Zuschlag für die Versteigerung erhalten, nachdem es den Verkäufern eine nicht bekannte feste Summe garantiert habe, die es unabhängig von den Auktionsergebnissen zahlen werde. |
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74 Millionen Euro für eine Skulptur Die wohl berühmteste Skulptur des Schweizer Künstlers Giacometti hat bei einer Versteigerung in London einen Rekordpreis erzielt. Ein anonymer Käufer zahlte das Vierfache des ursprünglich geschätzten Preises. Die lebensgroße Bronzeskulptur eines schreitenden Mannes - “L’Homme qui marche I” - des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti erzielte bei einer Auktion am Mittwochabend (03.02.2010) bei Sotheby’s in London einen Preis von 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro). Das ist der höchste Preis, der je für ein Kunstwerk auf einer Auktion bezahlt wurde. Bisheriger Rekordhalter war das Bild “Junge mit Pfeife” von Pablo Picasso. Bild von DW World |
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Mutter vieler Rechte Die Vereinbarung, die in New York zur Versteigerung kam, wurde von König Edward I. (1239-1307) abgeschlossen. Angesichts des Alters und der Brüchigkeit des Papiers grenze es fast an ein Wunder, dass das Dokument überlebt habe, erklärte das Auktionshaus. Quelle: http://www.tagesschau.de/kultur/magnacarta2.html - Stand: 19.12.2007 03:19 Uhr Magna Carta bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Magna_Carta |
14.11.2007 | 14:14 | (APA) Ein Rekordpreis für ein Bild von Gerhard Richter wurde am Dienstag bei einer Christie's-Auktion für Gegenwarts- und Nachkriegskunst in New York erzielt. Das Foto-Gemälde "Düsenjäger" ging für 7,7 Mio. Euro über den Tisch und verdoppelte damit fast die seit Mai geltenden Richter-Bestmarke. |
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Auch für "Ib and her husband" des Briten Lucian Freud wurde mit 13 Mio. Euro ein neuer Rekordpreis gezahlt. Mit einem Gesamterlös von 223 Mio. Euro spielte die Auktion "das zweithöchste Ergebnis dieser Kategorie in der Geschichte der großen Auktionshäuser" ein, hieß es von Christie's. Andreas Rumbler, Geschäftsführer von Christie's Deutschland, über den deutschen Maler: "Gerhard Richter ist ein Erneuerer der Malerei, von denen es in jedem Jahrhundert nur wenige gibt. Es sind bestechend ästhetische Bilderfindungen von großer inhaltlicher Tragweite wie Düsenjäger, durch die Richter die Malerei neu erfunden hat." Weiters erzielten "Pantheon, Rome" (1990) des Deutschen Thomas Struth (versteigert für 965.000 Euro) und "Diamond (Blue)" des Amerikaners Jeff Koons (versteigert für acht Millionen Euro) Rekorderlöse. (APA) http://www.diepresse.com/home/kultur/news/343179/index.do |
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F.A.Z. - Hirst kauft sein eigenes Werk
- Von Lisa Zeitz
08. September 2007 Der Preis als Teil des Kunstwerks Kitschig, funkelnd und sehr teuer? Ein Schädel als jahrtausendealtes Symbol für Vergänglichkeit? Ja, in diese Kategorie fällt auch der Platinabguss eines menschlichen Schädels, mit mehr als 8000 lupenreinen Diamanten und ausgestattet mit echten Zähnen aus dem 18. Jahrhundert. Er war zwischen dem 3. Juni und 7. Juli das Herzstück einer Ausstellung mit Hirsts Arbeiten in der Londoner Galerie White Cube. Ein halbierter Hai, Schafe in Formaldehyd und Gemälde, die Krebs und Kaiserschnitt zum Motiv haben, luden ein zu Gedanken über Leben und Tod, Anfang und Ende. Der Schädel mit dem Titel „For the Love of God“ war nicht nur das teuerste Stück der Ausstellung, sondern überhaupt das teuerste Werk eines lebenden Künstlers - natürlich vorausgesetzt, es komme zu einem Verkauf. Allein die verwendeten Materialien sollen rund vierzehn Millionen Pfund gekostet haben. Der Verkaufspreis von 75 Millionen Euro oder hundert Millionen Dollar muss als Teil des Kunstwerks gesehen werden. |
Hirst steigt ein
Während die anderen Werke der Ausstellung atemraubende 130 Millionen Pfund einbrachten, fand sich jedoch für den Schädel so schnell kein Käufer, obwohl der Popstar George Michael damit geliebäugelt haben soll. Es kursierten Gerüchte, dass der Preis von fünfzig auf 38 Millionen Pfund gesenkt worden wäre - eine Behauptung, die Hirsts Manager Peter Dunphy von sich weist. Es sei, räumt er gegenüber „The Art Newspaper“ ein, kurzzeitig ein Preisnachlass von zehn Prozent im Gespräch gewesen, doch dieses Angebot stehe nicht mehr. In der vergangenen Woche verkündete Dunphy dann, der Vertragsabschluss mit einer Investorengruppe für hundert Millionen Dollar stehe unmittelbar bevor. Kurz darauf schlug aber die Äußerung von Sara MacDonald, der Pressesprecherin der Galerie White Cube, wie eine Bombe ein: „Hirst is keeping a stake in the skull“, sagte sie gegenüber der Londoner Nachrichtenagentur Bloomberg. Stake hat viele Bedeutungen, darunter Scheiterhaufen oder Marterpfahl, aber hier heißt es: Hirst behält einen Anteil an dem Kunstwerk, das heißt, er ist Mitglied der Investorengruppe. Der Künstler kauft sein eigenes Werk! Der Marktstratege Hirst Ein Skandal? Aha - das Ende des Kunstmarktbooms ist in Sicht! Das wagte in diesen Tagen eine besorgte, etwas marktferne Natur zu behaupten und muss sich nun vorwerfen lassen, Hirst schlecht zu kennen: Denn der ist ein gewiefter Geschäftsmann, der schon in der Vergangenheit seine eigenen Werke für hohe Summen zurückerworben hat - stets in Gemeinschaftsarbeit mit seiner Galeristin Jay Jopling -, als nämlich Charles Saatchi vor einigen Jahren seine Sammlung mit Hirst-Werken wieder auf den Markt brachte. Damals hat der Künstler ein gutes Geschäft gemacht, und es wäre keine Überraschung, wenn er auch dieses Mal wieder eine lohnende Investition getätigt hätte. |
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Die Ironie dabei ist, dass Hirst selbst Saatchi einmal mit den Worten kritisierte: „Er glaubt, dass er den Wert von Kunst mit seiner Kaufkraft beeinflussen kann.“ Das trifft nun für ihn selbst zu. „Ich fürchte, dazu kann ich mich nicht äußern“, sagt Sara MacDonald auf Anfrage dieser Zeitung, wie hoch der Anteil sei, den Hirst sich an seinem Werk gesichert habe, und wer die Mitglieder der Investorengruppe seien. Auch die geplante (und wertsteigernde) Galerien- und Museumstour ist noch nicht spruchreif. Doch gleichgültig, wie die Sache ausgeht, der Totenschädel grinst.
Text: F.A.Z., 08.09.2007, Nr. 209 / Seite 43
Bildmaterial: Reuters
22.06.2007 -- Tages-Anzeiger Online |
Für die Arbeit «Lullaby Spring» zahlte ein anonym gebliebener Bieter in der Nacht auf heute einschliesslich der Provision 9,652 Millionen Pfund (rund 23,8 Millionen Franken), teilte das Auktionshaus Sotheby's mit. Teuerster Totenschädel Das Werk mit dem Titel «For the Love of God» ist nach britischen Medienberichten umgerechnet rund 75 Millionen Euro wert. Es soll die vom Materialwert her teuerste Arbeit eines zeitgenössischen Künstlers sein. (fre/sda) |
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Es gibt neue spektakuläre Auktionsergebnisse bei Sotheby's und Christies. Die Plätze 9, 10 und 15 der teuersten Gemälde der Welt wurden neu vergeben. |
Ist hier alles Gold, was glänzt? Welches sind die teuersten Gemälde der Welt??? |
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Anwalt verlangt Beschlagnahme des Kirchner-Gemäldes in New York
Eigentlich soll Ernst Ludwig Kirchners Bild „Berliner Straßenszene“ (1913) am Mittwoch abend in New York versteigert werden. Der Berliner Senat hatte das Werk kürzlich an die Erben zurückgegeben. Doch der monatelange Streit um das Werk eskaliert. Unmittelbar vor der Versteigerung des Kirchner-Gemäldes „Berliner Straßenszene“ (1913) hat sich der Streit um das Schlüsselwerk des deutschen Expressionismus verschärft. Der Münchner Rechtsanwalt Martin Amelung verlangte am Dienstag, das wertvolle Ölgemälde noch vor der geplanten Versteigerung am Mittwoch Abend (Ortszeit) in New York zu beschlagnahmen. Es bestehe der Verdacht, dass das Bild möglicherweise zu Unrecht als Raubgut eingestuft worden und deshalb auch die Rückgabe an die Erben rechtswidrig gewesen sei. Die Stadt Berlin hatte die „Straßenszene“ von Ernst Ludwig Kirchner im Juli an die Erben einer von den Nazis verfolgten Kunstsammler-Familie zurückgegeben, die es jetzt über das Auktionshaus Christie’s zum Verkauf anbieten. Es geht am Mittwochabend (Donnerstag 00.30 MESZ) mit einem Schätzpreis von 18 bis 25 Millionen Dollar (14 bis 19,5 Millionen Euro) in die Versteigerung. |
Amelung sagte in Berlin, die Staatsanwaltschaft müsse umgehend versuchen, im Wege der Rechtshilfe die Beschlagnahme des Gemäldes zu erreichen. Gleichzeitig erstattete der Anwalt im Auftrag eines Münchner Kunstsammlers Strafanzeige gegen den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und seinen Kultursenator Thomas Flierl (Linkspartei) wegen „Verdachts der Untreue beziehungsweise veruntreuenden Unterschlagung“. Die so genannte Rückübertragung des Bildes an die Erben stehe unter dem Verdacht einer „willkürlichen Schenkung“, argumentierte der Anwalt.
Schon zuvor hatte der Freundeskreis des Berliner Brücke-Museums, in dem das Bild früher hing, Strafanzeige gegen Flierl sowie Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) und Kulturstaatssekretärin Barbara Kisseler wegen Verdachts der Untreue gestellt. Flierl hatte vor dem Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses betont, dass die Rückgabe nach „sorgfältiger Prüfung“ erfolgt sei. Nach Angaben eines Berliner Justizsprechers werden die Anzeigen gegenwärtig „mit dem Ziel einer zeitnahen Entscheidung“ bearbeitet. Nach dpa-Informationen sieht die Justiz bisher keinen Anfangsverdacht einer strafbaren Handlung vorliegen.
Die Versteigerung in New York ist im Rahmen der am Dienstag angelaufenen traditionellen Herbstauktionen geplant. Bei Christie’s soll die Versteigerung von impressionistischer und moderner Kunst diese Woche sowie von zeitgenössischen Werken in der kommenden Woche zwischen 500 und 710 Millionen Dollar bringen. Das Kunsthaus Sotheby’s geht mit Werken zu einem Schätzpreis von bis 580 Millionen Dollar an den Start. Nach Angaben beider Häuser ist das Angebot so hochkarätig und umfassend wie noch nie – von Pablo Picasso über Gustav Klimt, Paul Gauguin, Paul Cézanne bis zu Francis Bacon und Andy Warhol.
Die „Straßenszene“ von Kirchner ist nach Einschätzung von Christie’s das wichtigste Bild des deutschen Expressionismus, das je bei einer Auktion angeboten wurde. Vizepräsidentin Monica Dugot hatte erklärt, ihr Haus nehme die Frage des Kunstraubs während der Nazi-Zeit sehr ernst und fühle sich verpflichtet, „bei solchen Fragen Klarheit zu finden“.
Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hatte sich inzwischen in die Diskussion um die Rückgabe enteigneter Kunstwerke eingeschaltet. Er lud für den 20. November Direktoren großer Kulturinstitutionen und Museen sowie Rechtsexperten zu einem Krisengipfel ins Kanzleramt ein. Neumann will sich einen Überblick über die Fälle der letzten Zeit verschaffen und sich von den Experten die Problematik erläutern lassen.
Artikel erschienen am 07.11.2006
http://www.welt.de/data/2006/11/07/1102740.html
Versteigerung bei Christie's
34 Millionen Dollar für "Berliner Straßenszene"
Trotz Protesten in Deutschland ist ein berühmtes Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner in New York versteigert worden. Die "Berliner Straßenszene" kam für 34 Millionen Dollar (knapp 26 Millionen Euro) beim Auktionshaus Christie's unter den Hammer.
Wegen der Rückgabe des Bildes in Privatbesitz war zuvor gegen den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit Strafanzeige gestellt worden. Die Anzeige sollte dazu dienen, die Versteigerung zu verhindern. Die Anzeigensteller werfen Wowereit und Kultursenator Thomas Flierl Untreue beziehungsweise "veruntreuende Unterschlagung" vor. Das Land Berlin hatte das Gemälde aus dem Jahr 1913 im Sommer an die Erbin einer zur NS-Zeit verfolgten jüdischen Familie zurückgegeben, der das Bild einst gehörte.
Der Kirchner, eines der berühmtesten Gemälde des Expressionisten, war 1937 für 3000 Reichsmark in Deutschland verkauft worden. Nach Darstellung des Landes Berlin ist nicht klar, ob die jüdische Familie, damals bereits im Schweizer Exil, den Kaufpreis jemals erhalten hat.
Die Anwälte, die unter anderem im Auftrag des Freundeskreises des Brücke-Museums - hier hing das Bild früher - handeln, beziehen sich auf Berichte, wonach die 3000 Reichsmark "weit über dem damaligen internationalen Niveau" gelegen hätten und somit der Verkauf unter "ethisch-moralischen Gesichtspunkten" über jeden Zweifel erhaben gewesen sei. Von einem Zwangsverkauf könne keine Rede sein. Deshalb bestehe keine Grundlage für eine Restitution. Vielmehr bestehe der Verdacht einer "willkürlichen Schenkung".
Unterdessen wurde ein weiteres Gemälde nach einem Einspruch aus Deutschland von der Versteigerung zurückgezogen: ein Porträt Picassos von seinem Freund Angel Fernandez de Soto aus dem Jahr 1903.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6080440,00.html
unbestätigter Rekordpreis: 140 Millionen Dollar für Pollock's Nr. 5 von 1948 (November 2006)
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New York Neuer Rekordpreis für Gemälde Ein Werk von Jackson Pollock ist nun das teuerste Bild der Welt. Medien-Mogul David Geffen verkaufte "Nr. 5, 1948" für 140 Millionen Dollar. Der Verkauf des möglicherweise teuersten Gemäldes aller Zeiten versetzt die Kunstwelt in Aufregung - und die Beteiligten schweigen. Der Musik- und Filmproduzent David Geffen soll ein Bild von Jackson Pollock für 140 Millionen Dollar an einen mexikanischen Unternehmer verkauft haben. Die New York Times berichtete, das Auktionshaus Sothebys in New York habe den Deal vermittelt. Geffen, das Auktionshaus und der mutmaßliche Käufer David Martinez verweigerten jeden Kommentar. Mit einem Preis von 140 Millionen Dollar (110 Millionen Euro) wäre das Gemälde mit dem Titel "No. 5, 1948" das teuerste aller Zeiten. Bisher war das "Adele Bloch-Bauer" von Gustav Klimt, das der Kosmetik-Erbe Ronald Lauder im Juni für 135 Millionen Dollar (106 Millionen Euro) kaufte. Martinez sorgte kürzlich in New York für Aufsehen, als er für mehr als 54 Millionen Dollar (42,8 Millionen Euro) ein Appartement im Time Warner Center erwarb. Geffen verkaufte im vergangenen Monat ein Gemälde von Jasper Johns und eines von Willem de Kooning für zusammen mehr als 143 Millionen Dollar (112 Millionen Euro). (AP) |
Tropfen für Tropfen: Das teuerste Bild der Welt
Von Gerhard Charles Rump
140 Millionen Dollar hat ein unbekannter Sammler für Jackson Pollocks Gemälde "No. 5, 1948" bezahlt. Der Preis liegt fünf Millionen über dem bisher teuersten Gemälde, Klimts "Goldener Adele". Verkäufer ist der Film- und Musikproduzent David Geffen. Nun wird darüber gerätselt, wer der Käufer sein könnte.
Die Rekordmeldungen auf dem Kunstmarkt geben sich die Klinke in die Hand. Kaum hatte der Kosmetikunternehmer Ronald S. Lauder im Juni Gustav Klimts „Goldene Adele“ für 135 Millionen Dollar über das Auktionshaus Christie’s als so genannte „private treaty“, also außerhalb einer Auktion, gekauft, da kommt über die "New York Times" die Meldung, dass ein „anonymer Sammler“ Jackson Pollocks „No. 5“ aus dem Jahre 1948 erworben hat – für 140 Millionen Dollar (etwa 105 Millionen Euro).
Das wahrscheinlich durch Tobias Meyer von Sotheby’s ebenfalls als „private treaty“ vermittelte Dripping (Bild in Tropf-Technik) ist damit das teuerste Gemälde der Welt – außerhalb von Auktionen. Verkauft hat es – ziemlich überraschend – der Kunstsammler und Musikproduzent David Geffen, der aber die Meldung nicht bestätigen wollte. Genau so schweigsam zeigte sich der vermutliche Käufer, David Martínez. Martínez ist ein Finanzmagnat aus Mexico, der in den vergangenen Jahren im großen Stil amerikanische Kunst nach 1945 gekauft hat.
Jackson Pollock (1912-1956) wird wegen seiner Malweise auch „Jack the Dripper“ genannt. Das Bild gehört, zusammen mit den frühen Drippings von Pollock vom Anfang der vierziger Jahre, zu den bedeutendsten des Malers, der einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhundert wurde. Pollock war, zusammen mit, unter anderem, Frank Stella und Robert Rauschenberg, einer der Maler, die erstmals eine eigenständig amerikanische Position formulierten. Im Gegensatz zur europäischen Tradition, die die verschiedenen Bildteile und Bildelemente gewichtet („relationale“ Kunst), ging Pollock dazu über, eine „all over“-Struktur in das Bild einzubringen, bei der alle Teile gleichwertig sind („nicht-relational").
Außerdem wurde durch die Tropf-Technik („dripping“) die Handschrift des Künstlers abgeschafft, die Bildstrukturen anonymisiert. Pollock ließ, von einem Malstock zum Beispiel, die Farbe auf den Bildträger tropfen, die sich eher nach den Gesetzen der Fluiddynamik darauf verteilte als nach dem dezidierten Willen des Künstlers. Beim so genannten „action painting“ werden weder Figuren oder Dinge gezeigt, noch irgendwelche Geschichten erzählt. Diese revolutionäre Position ist der wertvollste Beitrag Amerikas zur neueren Kunstgeschichte und in der Klarheit und Eigenständigkeit absolut einzigartig.
Der – letztendlich nicht bestätigte – Preis von 140 Millionen Dollar hat mit dem Markt wenig zu tun, denn es gibt fast keinen „Markt“ für Pollock – zu wenige Werke sind in privater Hand. Das Dripping „No. 5“ – mit 120x240 cm eines der größeren – gehört zu den nur etwa sieben, alle anderen sind in Museumsbesitz. Es gibt ein Dripping in Wiener Privatbesitz, eines in Japan, ein weiteres in den USA und ab und an deakzessioniert ein Museum ein weniger aufregendes, so wie das MoMA in New York, das für ein ziemlich schwarzfarbenes Tropfbild 15 Millionen Dollar auf einer Auktion einnahm.
Wenn ein kapitales Dripping verkauft wird, liegen die Preise der Seltenheit wegen natürlich höher. Aber ein Marktpreis in üblichen Sinne gibt es dafür nicht – hier geht es mehr darum, dass ein Milliardär einem anderen Milliardär etwas verkauft, der Rest der Welt ist ausgeschlossen. Nicht nur des Geldes wegen. Wert aber ist das Bild jeden einzelnen Cent, auch zweimal.
Artikel erschienen am 02.11.2006
Rekordpreis: 135 Millionen Dollar für Klimt-Porträt (Juni 2006)

New York (dpa) - Ein Gemälde des österreichischen Malers Gustav Klimt (1862-1918) ist nach einem Bericht der «New York Times» für den Rekordpreis von 135 Millionen Dollar (107 Millionen Euro) verkauft worden. Das goldglänzende Porträt «Adele Bloch-Bauer I», um dessen Besitz und vier weitere Bilder sich die Erben einer von den Nazis enteigneten Familie jahrelang mit der österreichischen Regierung gestritten hatten, kaufte Kosmetik-Unternehmer Ronald Lauder für die Neue Galerie in Manhattan. Es ist die höchste Summe, die jemals für ein Gemälde gezahlt wurde. Bisheriger Rekordhalter war ein Picasso, der im Auktionshaus Sotheby's 2004 für 104,1 Millionen Dollar den Besitzer wechselte. «Das ist unsere Mona Lisa. So was kauft man nur einmal im Leben», sagte der 62-jährige Lauder über seinen Coup. Das aufwendige Porträt, an dem Klimt drei Jahre gearbeitet hatte, ist auch als «Goldene Adele» bekannt. Es zeigt die Gattin des jüdischen Zucker-Industriellen Ferdinand Bauer aus dem Jahre 1907. Sie hatte eine Vorliebe für wallende Kleider und versammelte gerne Intellektuelle und Künstler um sich. Außerdem wird gemunkelt, sie sei eine Geliebte Klimts gewesen. Neben dem «Kuss» gehört das Bild zu den Meisterwerken des berühmten Jugendstil-Malers. Zusammen mit vier weiteren Klimt-Gemälden aus dem Besitz der Familie Bloch-Bauer, die von den Nazis währen des Zweiten Weltkriegs gestohlen wurden, hatte es für jahrzehntelangen Streit zwischen den Erben Adele Bloch-Bauers und dem österreichischen Staat gesorgt. Die Industriellen-Gattin war 1925 im Alter von 43 Jahren an Gehirnhautentzündung gestorben. Weil sie keine Kinder hatte, verfügte sie, dass die fünf Gemälde nach dem Tod ihres Gatten an das Land Österreich gehen solle. Als Nazi-Deutschland Österreich annektierte, musste Ferdinand Bauer in die Schweiz fliehen - und ließ alles zurück. Bevor er 1945 starb, änderte er jedoch sein Testament und hinterließ seinen ganzen Besitz den drei Kindern seines Bruders Gustav. |
Aber erst Anfang des Jahres war es der letzten lebenden Nichte, der heute 90-jährigen, in Los Angeles lebenden Maria Altmann gelungen, vor einem österreichischen Schiedsgericht ihre Ansprüche auf dieses Erbe durchzusetzen. Bis dahin hingen die Klimt-Bilder im Wiener Museum Belvedere. Derzeit sind sie noch bis Ende Juni im Los Angeles County Museum of Art zu sehen. Ab Mitte Juli sollen alle fünf Gemälde in der New Yorker Neuen Galerie ausgestellt werden. Angebote, die «Goldene Adele» zu kaufen, hatte Altmann aus aller Welt bekommen. Dem Unternehmer Lauder, der auch unter Ronald Reagan Botschafter in Österreich war, gab sie den Zuschlag, weil er sie im Streit um die Bilder jahrelang großzügig unterstützt hatte. Lauder, zweiter Sohn der Kosmetik-Königin Estée Lauder, ist einer der Mitbegründer der Neuen Galerie. Das kleine Museum an der Fifth Avenue widmet sich seit 2001 ausschließlich deutscher und österreichischer Kunst. «Mr. Lauder hat ein großartiges Verständnis von Österreich und eine große Liebe für Klimt», sagte Altmann der «New York Times». Weder sie noch ihre Verwandten wollten das Bild behalten. Was mit den anderen vier Klimts passieren wird, die zusammen rund 100 Millionen Dollar wert sein sollen, weiß Altmann noch nicht: «Ich kann mich nicht entscheiden. Vielleicht kommen sie zu Christie's in die Auktion. Ich hoffe sehr, dass sie in Museen landen werden. Jetzt bin ich erst mal froh, dass sie ein neues Zuhause in der Neuen Galerie haben», sagte sie. |
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veröffentlich am 05.05.2006 Peng! Der Hammer fiel, und im Auktionssaal von Sotheby's New York brach bei den rund 1500 Kunstsammlern aus aller Welt Begeisterung aus. Gerade war - am Abend des 3. Mai - Picassos Bildnis seiner Geliebten Dora Maar von 1941, das sie sitzend mit Katze zeigt, eher bescheidene 129,5 x 97 cm groß, für 86 Millionen Dollar (etwa 75 Millionen Euro) zugeschlagen worden. Mit dem üblichen Aufgeld macht das einen Preis von gut 95,2 Millionen Dollar. Das Auktionshaus hatte den Wert des bisher so gut wie unbekannten Bildes auf 50 Millionen Dollar geschätzt. Das Bietgefecht begann bei 38 Millionen Dollar, das ist etwas mehr als der jeweilige Jahresumsatz der beiden größten deutschen Auktionshäuser, der Villa Grisebach in Berlin und Lempertz (Köln und Berlin). Nur fünf Bieter beteiligten sich an der nur vier Minuten dauernden Jagd nach dieser Super-Trophäe, und von 63 Millionen Dollar an blieben nur noch zwei übrig: Ein sehr zögerlicher Mann am Telefon und ein anderer, der ganz hinten im Saal stand, da, wo man sonst die "Armen" unter den Sammlern unterbringt. Dieser Bieter aber ließ an seinem Kaufwillen keinerlei Zweifel aufkommen: Er bot schnell und entschlossen. Und obsiegte. Kaum war der Hammer gefallen, wurde er, damit niemand ihn ansprechen konnte, von Sotheby's-Personal umringt und nach draußen begleitet. Wer es war, bleibt geheim. Eine Sprecherin des Auktionshauses zur Berliner Morgenpost: "Der Käufer ist anonym und bleibt anonym." Diskretion ist ein Merkmal des internationalen Kunsthandels. Aber Zeugen der Szene hatten mitbekommen, daß der Ersteigerer russisch sprach.
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Der Erwerber besitzt unzweifelhaft eines von Picassos Meisterwerken, und er zahlte den zweithöchsten Preis, der auf einer Auktion für ein Picasso-Bild gezahlt wurde. Und gleichzeitig den zweithöchsten Preis, der jemals auf einer Auktion für ein Gemälde erzielt wurde. In der "ewigen" Bestenliste der Höchstpreise nimmt Picasso nun die beiden ersten Plätze ein, von den 20 teuersten Bildern stammen insgesamt zehn von Picasso, in den "Top Ten" sind es vier. Drei stammen von van Gogh, der einzige Alte Meister in der Champions League der Maler ist Peter Paul Rubens. Solche Rekordpreise kommen zustande, weil der Nachschub an wirklich erstklassiger Ware immer schwächer wird. Taucht dann ein veritables Meisterwerk auf, zögern die Betuchten dieser Welt nicht, ihr Scheckbuch zu zücken. Solche Käufe dienen in vielen Ländern dazu, langfristig Vermögen zu sichern, ohne den Fiskus zu beteiligen. So kann man in Kanada zum Beispiel, stellt man das Werk für längere Zeit einem öffentlichen Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung, der Kaufpreis von der Steuer absetzen ... Man fragt sich, wer die Menschen sind, die so große Summen übrig haben, um sich solche Sachen leisten können. Fakt ist, daß auf dem internationalen Kunstmarkt mehr Geld vorhanden ist als dazu passende Bilder. Ein Händler sagte: "Oberhalb von 50 Millionen gibt es bitterere Bietgefechte als im Bereich von 2000 Dollar." 2004 und 2005 waren für die großen Auktionshäuser die besten Jahre seit dem Boom von 1989 / 90. 2005 erzielten Sotheby's und Christie's je rund 2,25 Milliarden Euro mit einem Gewinn um je 60 Millionen Euro; die Nummer Drei, Bonhams, folgt mit einigem Abstand bei etwa 380 Millionen Euro, ist aber profitabler. |
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Als kleiner Nachtrag zum Artikel das Gemälde von Henri Matisse (1927), welches für 18,5 Millionen Dollar versteigert wurde - ein Rekordpreis für den französischen Künstler. |
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veröffentlicht: 03.05.06 - 08:12 New York (rpo). Zwei äußerst wertvolle Damen haben in New York den Besitzer gewechselt: Das Porträt einer Café-Besitzerin, das Vincent Van Gogh 1890 malte, ist für 40,3 Millionen Dollar (31,9 Millionen Euro) versteigert worden. Außerdem bezahlte eine Galerie für ein Gemälde, das Pablo Picassos Frau Olga zeigt, 34,7 Millionen Dollar (27,45 Millionen Euro). "L'Arlésienne, Madame Ginoux" von Vincent Van Gogh war seit 1929 im Besitz derselben Familie, wie das Auktionshaus Christie's mitteilte. Ein anonymer Käufer habe am Dienstag den Zuschlag erhalten. Das Gemälde aus dem Jahr 1890 zeigt die Café-Besitzerin Marie Genoux aus Arles. Der Künstler malte insgesamt fünf Porträts von Ginoux: Eines wurde zerstört, drei befinden sich in Museen. Auch Pablo Picassos Gemälde "Le Repos" wurde nach Angaben von Christie's am Dienstag versteigert. Das Porträt seiner Frau Olga Khokhlova aus dem Jahr 1932 wurde von der Gagosian-Galerie für 34,7 Millionen Dollar (27,45 Millionen Euro) ersteigert. Das Picasso-Gemälde "Portrait de Germaine" ging für 18,6 Millionen Dollar (14,7 Millionen Euro) an die Acquavella-Galerie. http://www.rp-online.de/public/article/magazin/kultur/news/330131 |
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links: Picasso
rechts: Picasso |
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45.000 Dollar für einen Korb von Clooney

Das Engagement hat sich gelohnt: Bei einer Auktion zu Gunsten der Opfer des Hurrikans "Katrina" hat eine Spende von George Clooney die stattliche Summe von 45.100 Dollar erzielt. Ein unbekannter Fan griff für die Gabe des Stars tief in die Tasche.
Los Angeles - Die Wohlfahrtsorganisation United Way of America hatte zur Versteigerung gerufen, um den "Katrina"-Opfern zu helfen. Ohne zu zögern hatte sich der 44-jährige Clooney von seinem Oscar-Korb getrennt - einem Geschenk, das die Stars bei den Academy Awards als kleines Dankeschön für ihren Auftritt erhalten.
Und dessen Inhalt kann sich sehen lassen: In diesem Jahr gab es unter anderem eine echte Perlenkette, einen Seidenkimono, Kaschmirdecken, Champagner, Ledertaschen und Gutscheine für Übernachtungen in Luxushotels. Wegen der Flut von Geboten musste die Auktion um mehr als eine halbe Stunde verlängert werden.
Sich von seinem Mitbringsel zu trennen, dürfte dem US-Schauspielern gleichwohl nicht schwer gefallen sein. Er hatte bei der Verleihung einen Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle in Stephen Gaghans "Syriana" erhalten. Und den behielt er.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,408776,00.html
ala/dpa
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Ein unbekannter Käufer hat am Donnerstag ein Manuskript von Beethovens «Grosser Fuge» für eine Million Pfund (1,5 Millionen Euro) ersteigert. Der sensationelle Fund gilt als musikhistorische Kostbarkeit http://www.nzz.ch/2005/12/01/vm/newzzEGP4D7Y3-12.html |
LOST BEETHOVEN MANUSCRIPT SELLS FOR £1.12 MILLION AT SOTHEBY’S
-- The longest and most important Beethoven manuscript to have been offered for sale in living memory --
THE LOST autograph manuscript of Ludwig van Beethoven’s Grosse Fuge in B flat major in his version for piano
four-hands, Op. 134 sold at Sotheby’s in London this morning (December 1, 2005) for £1,128,000 ($1,949,635).
The bidding for the manuscript opened at £750,000 and rapidly rose to £950,000. Peter Selley, the auctioneer, was
about to sell when a telephone bidder offered £980,000 but that bid was immediately superseded by Sotheby’s
Music specialist, Dr Simon Maguire, who was also bidding on the telephone. His bid, of £1 million, was enough to
secure the manuscript for his client, who wishes to remain anonymous.
Dr Stephen Roe, Head of Sotheby’s Book department and specialist in charge of the Music sale, said: “Sotheby’s
has been very fortunate in selling many Beethoven manuscripts in recent years but this was undoubtedly one of the
most exciting works I have ever encountered. Its rediscovery has made us listen to Beethoven’s work with new ears
and to see it with new eyes.”
The manuscript was sold on behalf of the Palmer Theological Seminary in Philadelphia, where it was discovered
earlier this year. It had been lost since 1890 and was completely unknown to twentieth century and earlier
Beethoven scholars.
02.11.2005 Weltrekord beim Start der Herbstauktionen von Christie's in New York: Das Gemälde "Die Wäscherin" von Henri de Toulouse-Lautrec wurde für 18,6 Millionen Euro versteigert, die höchste Summe, die je für ein Werk des französischen Impressionisten erzielt wurde. New York - Es war wie zu Beginn der neunziger Jahre, als Kunstauktionen von Rekord zu Rekord geeilt waren. Für 18,6 Millionen Euro (22,4 Millionen Dollar) versteigerte Gastgeber Christie's gestern Abend in New York das Bild "Die Wäscherin" von Henri de Toulouse-Lautrec (1864 - 1901). Damit erzielte das Auktionshaus gleich am ersten Tag einen Weltrekord für ein Gemälde des französischen Impressionisten. "Der Verkauf von heute Abend war ein Triumph", sagte Christie's-Sprecherin Bendetta Roux nach der Versteigerung. Damit sei die kleine Krise überwunden und der Erfolg der Neunziger könne zurückkehren. Insgesamt konnte Christie's am ersten Tag einen Erlös von 134 Millionen Euro erzielen, laut Auktionator Christopher Burge das beste Ergebnis eines Starttages seit 1990. Damit liege die Messlatte für Konkurrent Sotheby's sehr hoch. Das Auktionshaus beginnt heute ebenfalls in New York mit den Versteigerungen impressionistischer und zeitgenössischer Werke. |
Der überraschend hohe Erlös für "Die Wäscherin" galt als Wegweiser für die Herbstauktionen von Impressionisten und Malern der Moderne in New York. Das 1886/1887 entstandene Porträt des Models Carmen Gaudin, die über einen Tisch gebeugt aus dem Fenster sieht, gilt als eines der ersten Meisterwerke des damals 23-jährigen Toulouse-Lautrec.
Das Bild "Water Lillies" von Monet wurde gestern Abend für 11.7 Millionen Euro versteigert, das Stilleben "Apples and cakes" von Paul Cezanne erreichte 8,6 Millionen Euro und übertraf die Erwartungen um das Doppelte. Nach dem vielversprechenden Start rechnen die Auktionatoren mit weiteren guten Ergebnissen in den kommenden zwei Wochen.
Property from the Royal House of Hanover - 5. - 15. Oktober 2005, Schloss Marienburg, Nordstemmen, Germany
Welfen-Schätze erzielen 44 Millionen Euro
Die Kunstobjekte der Welfen-Familie erlösten dreimal mehr Geld als erwartet. Am letzten Auktionstag auf Schloss Marienburg bei Hannover kamen aber auch Dinge unter den Hammer, die bei normalen Sterblichen im Hausmüll landen.
Hannover - Aber da alte Töpfe, Spazierstöcke und Konditorformen dereinst zum Besitz des ältesten deutschen Fürstenhauses gehörten, fanden sie reißenden Absatz zu Preisen zwischen einigen hundert und einigen tausend Euro - ein fürstlicher Ramschtag. Das Volk strömte und fand die Organisatoren gerüstet.
Es wurde nicht nur im Saal, sondern auch unter freiem Himmel im Hof des neugotischen Schlosses versteigert. Die Auktionatoren behandelten aufgeregte Rentner mindestens so zuvorkommend wie den Geldadel aus aller Welt zuvor. Neun Tage lang hatten die Mitarbeiter von Sotheby's edles schwarz getragen. Am letzten Auktionstag herrschte Volksfeststimmung.
Zum Abschluss seien noch einmal 2000 Interessenten gekommen, sagte die Sprecherin des Auktionshauses Sotheby's, Selei Serafin. Der Gesamterlös von 44 Millionen Euro übersteige das erwartete Ergebnisses von zwölf Millionen Euro bei weitem. 24 Prozent erhält das Auktionshaus.
In den Tagen zuvor kamen Sotheby's zufolge mehr als 20 000 Objekte in rund 3660 Losen zum Aufruf. Dabei handelte es sich um Kunstgegenstände aus dem 16. bis 19. Jahrhundert - Porzellan, Gemälde, Glas, Möbel, Uhren, Silber, Textilien, Waffen und Rüstungen aus dem Besitz der Herzöge von Braunschweig, der Kurfürsten von Hannover und der Könige von England sowie der Herzöge von Cumberland. Die über Jahrzehnte in Schloss Marienburg eingelagerten Kunstgegenstände stammen aus den enteigneten Schlössern der Welfen.
Zu den erfolgreichen Bietern zählte nach Angaben Serafins der in England lebende Bühnenmagier Uri Geller, der für 2904 Euro Silber-Suppenlöffel mit den Initialen König Georgs III. von England und Hannover ersteigerte. Die Söhne von Ernst August von Hannover, Prinz Ernst August junior (22) und Prinz Christian (20), wollten mit dem Geld die Kulturgüter der Welfen-Familie in Deutschland sichern.
Kritiker sprachen von einem Ausverkauf der niedersächsischen Landesgeschichte. Viele der angebotenen Objekte hätten nicht veräußert werden dürfen. "Das Land Niedersachsen etwa hätte sich im Vorfeld intensiver einschalten müssen", hatte der Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums in Berlin, Hans Ottomeyer, immer wieder betont.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,380049,00.html
Der "Kuss" für 155.000 Euro bei Lempertz am 13.09.2005
Robert Doisneau's "Kuss" zum Rekordpreis Mit der berühmten Liebesszene in Paris erlangte Robert Doisneau weltweiten Ruhm, aber auch ein wenig Ärger. Die damalige Schauspielschülerin Françoise Bornet und Ihr Freund Carteaud waren die eigentlichen Protagonisten. Von Françoise Bornet stammt auch das zur Versteigerung freigegebene Foto. Robert Doisneau schickte es ihr damals als Erinnerung. Quelle: http://www.artinfo24.com/shop/artikel.php?id=44
Giovanni Antonio Canal, Der Bucintoro an der Kaimauer zu Christi Himmelfahrt, um 1754 Der Höhepunkt bei der Versteigerung der Sammlung Antonio Champalimaud war gestern Abend bei Christie’s Canalettos Meisterwerks „Der Bucintoro an der Kaimauer zu Christi Himmelfahrt“. Ein Sammler im Londoner Auktionssaal und ein Bieter am Telefon lieferten sich ein ausdauerndes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis das Gemälde schließlich für 10,2 Millionen Pfund dem Sammler am Telefon zugeschlagen wurde. Mit Aufgeld musste er für die monumentale Ansicht Venedigs mit dem Dogenpalast und dem Feierlichkeiten zum Himmelfahrtsfest, die Giovanni Antonio Canal während seiner Londoner Periode geschaffen hat, 11.432.000 Pfund zahlen. Der Schätzpreis lag bei 4 bis 6 Millionen Pfund. Mit dem neuen Rekord wurde die bisherige Höchstmarke für ein Gemälde Canalettos, die 1992 bei Christie’s in London für „The Old Horse Guards, London, from St. James’s Park“ erzielt wurde, um genau 1 Million Pfund angehoben. Die venezianische Vedute war das Herzstück der Sammlung Antonio de Sommer Champalimauds. Bei seinem Tod im Mai 2004 hinterließ der portugiesische Multimillionär 600 Millionen Euro, die nach seiner testamentarischen Verfügung an eine medizinische Forschungseinrichtung zur Heilung von Sehbehinderungen ging, die Champalimaud infolge seiner sukzessiven Erblindung seinerzeit ins Leben gerufen. Auch der Hauptanteil des Auktionserlöses von insgesamt gut 30 Millionen Pfund fließt ebenfalls in die Untersuchung von Augenkrankheiten an das portugiesische Institut. Champalimaud bevorzugte einen am venezianischen und französischen Barock und Rokoko ausgerichteten Lebensstil. So erzielte eine mit Bronzen beschlagene Lackkommode des Pariser Ebenisten Claude-Charles Saunier mit 2,1 Millionen Pfund das zweitbeste Ergebnis des Abends, gefolgt von Francesco Guardis pittoreskem Blick auf die „Insel San Cristoforo“ bei Murano in der venezianischen Lagune mit 1,6 Millionen Pfund (Taxe 600.000 bis 800.000 GBP). Gleichauf lagen Canalettos Pendants mit der Ansicht der Piazetta vor dem Dogenpalast und der Piazza San Marco. 07.07.2005 Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching - http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id81650-/news_detail.html
05. Jul 15:56 Die Zeichnung von Andrea del Sarto 6,5 Millionen Pfund (umgerechnet 9,6 Millionen Euro) zahlte der Käufer für den «Kopf des Heiligen Joseph». Es handele sich um das teuerste Werk des aus Florentiner Künstlers, das jemals versteigert worden sei, teilte das Auktionshaus mit. Studie für Altarbild Nur zwei Renaissance-Zeichnungen haben bei Versteigerungen jemals höhere Preise erzielt - Michelangelos «Auferstandener Christus» im Jahr 2000 und Leonardo da Vincis «Pferd und Reiter» im Jahr 2001. Beide wechselten in London für jeweils 8,14 Millionen Pfund den Besitzer. Die Zeichnung von del Sarto war eine Studie für den Josephskopf im Altarbild der Heiligen Familie, das jetzt im Palazzo Pitti in Florenz hängt. Nach Angaben von Christie's wurde das Werk in einer Schweizer Privatsammlung entdeckt, nachdem es lange als verschollen galt. Kunsthistorikern lag nur ein Foto aus den 20er Jahren vor. (nz)
Eine Büste des österreichischen Bildhauers Messerschmidt wurde für den Rekordpreis von 4,8 Millionen Dollar versteigert. "Schlecht gelaunter Mann". | (c) Sotheby's 4,8 Millionen Dollar war dem Pariser Louvre der "Schlecht gelaunte Mann" wert. Das Museum ersteigerte diese Büste des österreichischen Bildhauers Franz Xaver Messerschmidt (1736 bis 1783) zu einem Rekordpreis beim New Yorker Auktionshaus Sotheby's. Noch nie wurde nach Angaben des Auktionshauses so viel für ein Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert bezahlt. Die Skulptur "Schlecht gelaunter Mann" gehört zu Messerschmidts Charakterköpfen aus den 1770er Jahren, denen er verschiedene Grimassen aufsetzte. Eine zweite Büste mit dem Titel "Unfähiger Fagottist" wurde einem unbekannten Käufer für 2,48 Millionen Dollar zugeschlagen. Quelle: http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=k&id=462804 |
Das nächste unfassbare Auktionsergebnis:
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Badminton Cabinet Sells for $36 million (£19 million) |
"Yet again the Badminton Cabinet has pushed the boundaries of the art market. The Cabinet transcends the boundaries of furniture, combining architecture, sculpture and painting in pietre dure, resulting in a unique masterpiece," said Charles Cator, Chairman of Christie’s UK and International Head of the Furniture Department. "It was an honour to be entrusted again with its sale and the price achieved today reflects the magnificence of this famous, much loved and admired work of art."
There were three other bidders competing for the Badminton Cabinet in the auction today. Dermot Chichester, Co-Chairman of Christie’s UK, brought the hammer down and the price realised marks the most expensive lot he has ever sold.
Executed in ebony, gilt-bronze and pietra dura, The Badminton Cabinet was made for Henry Somerset, 3rd Duke of Beaufort, by the Grand Ducal workshops (Opificio delle pietre dure) in Florence, from 1720-1732, under the supervision of the Foggini family. Unsurpassed in its richness and splendour, the Badminton Cabinet is bold testimony to the young Duke of Beaufort’s genius. The Duke was only nineteen at the time of the commission, so he made one of the grandest acts of patronage of the 18th century before he had even come of age.
Standing 386 cm high and 232.5 cm wide (151 ½ inches by 91 ¼ inches), this monumental Cabinet is undoubtedly the greatest Florentine work of art of its time. It is also perhaps the most important work of the decorative arts to have been commissioned by a British patron in three hundred years. It is a triumph of the very best craftsmanship, a unique object that utilizes a broad combination of materials and forms. The Cabinet also incorporates an amazing wealth of materials, from lapis lazuli, agate and Sicilian red and green jasper, to chalcedony (calcedonio di Volterra), amethyst quartz as well as other superb hardstones.
The Cabinet remained at Badminton until 1990 when it was sold at Christie’s, on July 5 that year, by the Trustees of the Beaufort family to the Barbara Piasecka Johnson Collection for £8,580,000 ($15,178,020). A further work from the Collection of Barbara Piasecka Johnson, Still-life with Cardoon and Francolin by Juan Sánchez Cotán (Orgaz 1560- 1627 Granada) was also offered at Christie’s in yesterday’s the sale of Old Master Pictures ( 8 December). It realized £4,037,250, establishing a world record price at auction for the artist and a world record price for any still-life Spanish Old Master painting.
Und weiter geht es:
New Yorker Herbstauktionen eröffnet - Monet-Werk erzielt knapp 16 Millionen Euro
Die Versteigerung eines 100 Jahre alten Monets hat am Mittwoch (Ortszeit) die New Yorker Herbstauktionen eröffnet. Das Bild "Londres, le Parlement, effet de soleil dans le brouillard" gehört zu jenen atemberaubenden Ansichten des britischen Parlaments, die der französische Impressionist zwischen 1899 und 1904 von einem Hotelzimmer auf der anderen Seite der Themse aus malte.
Es wurde von Christie's für den Höchstpreis des Abends versteigert: 20,167 Millionen Dollar oder knapp 16 Millionen Euro. Gegen Mantel eingetauscht
Das Gemälde gehörte dem Sammler Nathan Halpern und war auf einen Wert von 12 bis 18 Millionen Dollar geschätzt worden. Ein anderes Bild aus Halperns Sammlung, Jean Mirós "La caresse des étoiles" (1938), wechselte für fast 12 Millionen Dollar den Besitzer. Halpern hatte es nach Angaben von Christie's im Zweiten Weltkrieg in Paris gegen einen Mantel und andere Kleinigkeiten eingetauscht.
http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/5/0,1367,MAG-0-2210245,00.html
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London (dpa) - 07. Juli 2004 - Das Gemälde «Junge Frau am Virginal» von Johannes Vermeer (1632-1675) ist am Mittwochabend für sensationelle 24,26 Millionen Euro (16,24 Millionen Pfund) bei Sotheby's in London versteigert worden. Es erreichte damit fast das Sechsfache des Schätzpreises von 4,5 Millionen Euro. Das Gemälde, dessen Echtheit jahrelang umstritten war, sei einem Telefonbieter zugeschlagen worden, teilte Sotheby's mit. Das nur 25 mal 20 Zentimeter große Bild ist seit 1921 das erste Werk des holländischen Meisters, das zur Versteigerung gelangte. Von Vermeer, der mit 43 Jahren starb, sind insgesamt nur 36 Werke bekannt. «Dies war vielleicht die allerletzte Chance, einen Vermeer zu ersteigern», kommentierte der Kunstkorrespondent des Fernsehsenders Channel 4 am Abend. |
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Um die Echtheit des auf etwa 1670 datierten Gemäldes hatte es einen jahrelangen Expertenstreit gegeben. Nach langwierigen Stil-, Farb- und Leinwandanlysen kam ein von Sotheby's beauftragtes Expertengremium erst vor wenigen Monaten zu dem Schluss, dass das Werk Vermeer zuzuschreiben ist.
Den eher mäßig angesetzten Schätzpreis hatte Sotheby's-Experte Gregory Rubinstein mit den Marktgegebenheiten für Alte Meister erklärt. Rubinstein hatte das Gemälde 1993 von dem belgischen Sammler Baron Frédéric Rolin gekauft, das dieser wiederum 1960 im Londoner Handel gegen Werke von Klee, Bonnard, Signac und Riopelle getauscht hatte. © dpa - Meldung vom 07.07.2004 22:07 Uhr
Das Virginal, manchmal auch fälschlicherweise Spinett genannt, ist durch seine einfache und kompakte Bauweise von je her die preisgünstige Alternative zum Cembalo gewesen. Nichts desto trotz kann es durch seinen warmen und dabei klaren Klang beeindrucken und ist überdies durch seine Einchörigkeit einfacher zu stimmen. Verschieden Längen 4 1/2 bis 5 Oktaven http://www.magus-harps.de/Virginal.html
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Sotheby"s: Vermeer Gemälde für 24,26 Millionen Euro versteigert Ist hier alles Gold, was glänzt ??? Hier siehst Du ein Rätsel mit den 20 teuersten Gemälden der Welt. |
Dazu ein Artikel aus der Welt von Barbara R. Kutscher http://www2.welt.de/data/2005/05/14/718102.html
Rekordergebnisse für Zeitgenössisches
Weltweit 131 neue Milliardäre zählte "Forbes Billionaires 2005", 69 neue Gesichter allein in den USA. Einiges von dem vielen neuen Geld fand seinen Weg sicher auch zu den New Yorker Auktionen von Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Der Herr in der vorderen Reihe bei Christie's etwa setzte 3,7 Mio. Dollar für zwei Assemblagen des Sonderlings Joseph Cornell ein. Die "New York Times " identifizierte ihn als Jeffrey Gundlach, Chef eines Fonds in Los Angeles und frischgebackenen Sammler. In die Boxen aus Cornells begehrtester Serie "Medici Slot Machine" sind Kinderporträts der "Medici Princess" Bia de' Medici (1952) und "Pinturicchio Boy" (1946) montiert. Sie wurden bei 2,3 (0,7-1) Mio. Dollar, respektive 1,4 (0,7-1) Mio. Dollar zugeschlagen und verschafften Cornells Markt, bislang am Auktionsrekord von 495 000 Dollar orientiert, eine gewaltigen Augtrieb. Die Auktionshäuser beobachten seit einiger Zeit die Kaufkraft üppiger Hedge-Fund-Provisionen, aber auch gestandene Sammler griffen in dieser Saison tief in die Taschen, und Christie's schrieben sich 17 wichtige Rekorde ins Buch.
Als Sieger der drei Nächte qualifizierten sich eindeutig die New York School und die 1960er und 70er Jahre. Hämmerten Christie's im vergangenen Frühjahr zum ersten Mal über 100 Mio. Dollar für zeitgenössische Kunst ein, fackelten sie am 11. 5. wieder ein Feuerwerk der Superlative ab. 133,7 (110-153) Mio. Dollar für 65 verkaufte Lose (86 Prozent, 91 Prozent nach Wert) sind das weltbeste Ergebnis für die Sparte. 96 Zuschläge über oder innerhalb der Taxen und 35 Werke über einer Million Greenbacks bedeuten einen "all time record", so Auktionator Burge. 13 Giganten des abstrakten Expressionismus, darunter Newman, Gorky oder Rauschenberg, bildeten das Herzstück der Auktion. Die Früchte von 30jähriger Sammelarbeit waren von Donald und Barbara Jonas dem Jewish Communal Fund gestiftet worden, und der Erlös (mehr als 44 Mio. Dollar) wird für philanthropische Zwecke genutzt. Wichtigstes Werk war Willem de Koonings "Sail Cloth" (1949), das in Öl, Email und Kohle seine Sommer-Impressionen von flatternden Segeln in Gelb- und Fleischtönen interpretiert. Zähes Ringen wurde Robert Mnuchin von C&M Arts gegen ein Telefon abverlangt, er unterlag bei 11,7 (8-10) Mio. Ein europäischer Käufer ergatterte Mark Rothkos unbetitelte Farbfelder (1964) in samtigen dunklen Rot- und Braunvarationen auf weinrotem Hintergrund bei 9 (8-10) Mio.
Für einen überraschenden Auftritt sorgte der realistische amerikanische Maler schlechthin, Edward Hopper. Seine Beobachtung Reisender im Salonwagen "Chair Car" (1965) in einer Palette von kühlen Grüntönen, angewärmt vom Sonnengelb der Fenster, wurde der geballten Finanzkraft des Abends vorgeführt. Mancher bemängelte die Rarität als ziemlich unattraktives Bild, dennoch wurde der Rekord von 1990 (2,4 Mio. Dollar) mit 12,5 (12-5) Mio. Dollar von der örtlichen Berry-Hill Galerie spielend übertroffen.
Bei Sotheby's tendierte das Stimmungsbarometer dagegen eher ins Lauwarme. Mit 68 Mio. Dollar für eine beinahe identische Zahl verkaufter Werke erlöste man im Vergleich zur Konkurrenz nur die Hälfte (Verkauf nach Losen 82 Prozent, nach Wert 89 Prozent). Aggressiv gepreist wurde Andy Warhols "Liz" (1963) mit karmesinrotem Hintergrund dennoch für 11,25 (9-12) Mio. Dollar vom Londoner Luxus-Juwelier Laurence Graff gegen eine beharrliche Doris Ammann am Telefon erstanden (WELT v. 12. Mai). Späte Arbeiten des Pop-Artisten Roy Lichtenstein übertrafen alle Erwartungen. Aus dem opulenten Townhouse des Designers Gianni Versace erlöste ein europäischer Bewunderer die kokett vor einem Spiegel sitzende "Blue Nude" (1995) mit den typischen blauen Pixeln auf der Haut für 4,7 (2,5-3,5) Mio. Dollar. Auch die seit nun fast fünf Jahren währende Leidenschaft für Jeff Koons wurde in Rekordhöhe zufrieden gestellt. Seine gemalte Buttercremetorte auf rosa Geschenkpapier "Cake" (1995/97) aus der Schlüsselserie "Celebration" wechselt aus dem Besitz von Anthony D'Offay bei 2,7 (2,5-3,5) Mio. Dollar zum Kollegen Jeffrey Deitch. Pikanterweise war Deitch damals einer der Geldgeber für die Serie, was ihn fast ruinierte. Andreas Gurskys 550 000 (5-700 000) Dollar für die Raveparty "May Day IV" (2000, 6er Auflage) qualifizierten am Rande ganz knapp als neuer Spitzenpreis.
Phillips de Pury & Company bemühten sich zum Schluß wieder um die ganz junge Kunst. Als Senior setzte sich Jean-Michel Basquiat mit dem Triptychon "Catharsis" (1983) zu 1,4 (1,2-1,8) Mio. Dollar unter die ersten Zehn. Marlene Dumas ist seit zwei Jahren weiblicher Superstar der Auktionen. In letzter Minute wurden zwei Bilder aus der Serie "Strippinggirls" von einer europäischen Sammlung abgeworben. "Cracking the Whip" (2000) dominierte den Raum bei 950 000 (0,8-1,2 Mio.) Dollar. Auch Martin Kippenbergers stark farbiges "Untitled" (1991) mit "Krieg Böse" Thematik katapultierte sich auf 900 000 (6-800 000) Dollar. Zufrieden in ihrer Nische nahmen Phillips 23,67 Mio. Dollar ein (98,7 Prozent nach Losen, 94 Prozent nach Wert).
Amerikanische Straßenfotografen zementierten im April bei den New Yorker Fotoauktionen ihren Dollarwert. Gary Winogrand, Lee Friedlander, Diane Arbus und William Eggleston traten ihren zufällig gewählten Subjekten provokant oft viel zu nahe, keine leichte Kost. Daß sie jetzt zunehmend auch in Europa geschätzt werden, wie Händlerin Deborah Bell beobachtet, trug zu den strammen Ergebnissen bei. Die Versteigerer jubelten und Händler schauten betreten: was früher privat gehandelt wurde, findet sich beim heutigen starken Markt auf der Auktionsbühne wieder. Allein 21 Zuschläge kletterten über 100 000 Dollar ein starkes Stück für Normalauktionen. Marktführer Sotheby's spielte mit 5,75 Mio. Dollar für 185 Fotos fast bis auf den Cent genau die Erwartungen ein, Christie's verbuchten 5 Mio. Dollar für 253 Hammerschläge (nach Wert 89 Prozent). An die Spitze setzte sich Diane Arbus bei Sotheby's mit "A Box of Ten Photographs" (1970). Auch dieses posthum von Neil Selkirk abgezogene Portfolio mit ihren besten Aufnahmen verbesserte ihren Auktionsrekord auf 480 000 (250-350 000) Dollar. Arbus' "Child with a Toy Hand Grenade, Central Park, NY" (1962) erzielte bei Christie's durch einen europäischen Bieter 350 000 (3-400 000) Dollar. Das signierte Foto gilt als eine der wichtigsten und einflußreichsten Arbeiten des vergangenen Jahrhunderts.
Artikel erschienen am Sa, 14. Mai 2005
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