JENSEITS DER ZEIT

Der Originallyrics-Text

[Strophe 1]
Weißt du noch, wenn der Morgen graute,
Und der Nebel still am Hafen stand?
Wenn die Schiffe langsam an uns zogen,
Und die Möwen schrien am Kai entlang?
In der Speicherstadt, an roten Mauern,
Lag der Duft von Kaffee in der Luft,
Und ein Mann mit starken, müden Händen
Trug die Säcke durch den Morgen dunst.

[Refrain]
Im Hafen roch es nach Kaffee,
Nach Arbeit, Wasser, Wind und See.
Die Schritte klangen auf dem Stein,
Der Tag begann im ersten Schein.
Und einer trug, ganz still, ganz sacht,
Was uns durchs Leben weiterbracht.
Im Hafen roch es nach Kaffee,
Und Hamburg atmete die See.

[Strophe 2]
Sack für Sack ging über Rücken,
Schwer die Last und doch der Blick so klar.
Keine großen Worte, keine Klagen,
Nur die Arbeit, wie sie eben war.
Drüben tuckerten die Barkassen leise,
Und das Wasser schlug ans dunkle Holz,
In den Pausen stand man kurz zusammen,
Müde zwar, doch irgendwie auch stolz.

[Refrain]
Im Hafen roch es nach Kaffee,
Nach Arbeit, Wasser, Wind und See.
Die Schritte klangen auf dem Stein,
Der Tag begann im ersten Schein.
Und einer trug, ganz still, ganz sacht,
Was uns durchs Leben weiterbracht.
Im Hafen roch es nach Kaffee,
Und Hamburg atmete die See.

[Brücke]
Manche Hände wurden rau vom Leben,
Mancher Rücken wurde früh schon krumm,
Doch in all den kleinen, stillen Wegen
Blieb ein ganzer Alltag nicht verstummt.

[Refrain]
Im Hafen roch es nach Kaffee,
Nach Arbeit, Wasser, Wind und See.
Die Schritte klangen auf dem Stein,
Der Tag begann im ersten Schein.
Und einer trug, ganz still, ganz sacht,
Was uns durchs Leben weiterbracht.
Im Hafen roch es nach Kaffee,
Und Hamburg atmete die See.