JENSEITS DER ZEIT

Der Originallyrics-Text

[Strophe 1]
Weißt du noch, am frühen Morgen,
als der erste Schnee gefallen war?
Auf den Dächern, auf den Straßen,
alles weiß, wie wunderbar!

An der Scheibe kleine Eisblumen,
und der Atem machte Wolken.
Mutter rief: „Zieht euch warm an!“
Doch wir waren längst nach draußen geflogen.

[Refrain]
Weißt du noch, den ersten Schnee?
Rote Wangen, kalte Zeh'n.
Mit dem Schlitten durch den Winter,
ach, wie war das wunderschön!
Weißt du noch, die weißen Straßen,
und das Lachen überall?
Manchmal hör ich noch die Kufen
auf dem Schnee von damals fahr'n.

[Strophe 2]
Auf dem Hügel ging es abwärts,
manchmal landeten wir im Schnee.
Einer verlor die Wollmütze,
einer rief: „Das tat nicht weh!“

Dann bauten wir den größten Schneemann,
mit 'nem Topf als altem Hut.
Eine Möhre für die Nase,
und wir fanden ihn sehr gut!

[Refrain]
Weißt du noch, den ersten Schnee?
Rote Wangen, kalte Zeh'n.
Mit dem Schlitten durch den Winter,
ach, wie war das wunderschön!
Weißt du noch, die weißen Straßen,
und das Lachen überall?
Manchmal hör ich noch die Kufen
auf dem Schnee von damals fahr'n.

[Strophe 3]
Abends kamen wir nach Hause,
unsre Handschuhe waren nass.
Auf dem Ofen trockneten die Sachen,
und wir hatten solchen Spaß.

In der Küche stand der Kakao,
Mutter stellte Tassen hin.
Und wir erzählten hundertmal,
wie toll die Schlittenfahrt heut ging.

[Schlussrefrain]
Weißt du noch, den ersten Schnee?
Rote Wangen, kalte Zeh'n.
Heute seh ich weiße Flocken,
und die Bilder kommen wieder.
Weißt du noch, den alten Schlitten,
und den Schneemann vor dem Haus?
Manchmal reicht ein bisschen Winter,
und die Kindheit schaut heraus.

[Outro]
Weißt du noch?
Der Schnee, der Schlitten, der Kakao.
Ach, war das schön!