JENSEITS DER ZEIT

Der Originallyrics-Text

[Strophe 1]
Weißt du noch, bei Oma sonntags,
wenn es durch das Treppenhaus schon roch?
Nach dem Braten und den roten Rüben,
und die Klöße dampften auf dem Herd.

Auf dem Tisch die weiße Decke,
Omas gutes Porzellan.
Und wir Kinder schlichen in die Küche,
weil man dort so herrlich naschen kann.

[Refrain]
Weißt du noch, den Sonntagsbraten?
Und die Soße, ach, so wunderbar!
Alle saßen um den großen Tisch,
und die ganze Familie war da.
Weißt du noch, wie Oma lächelte?
Wenn sie sagte: „Nimm doch noch ein Stück!“
Manchmal passt in einen einzigen Sonntag
ein ganzes kleines Stück vom Glück.

[Strophe 2]
Opa saß auf seinem Lieblingsplatz,
las die Zeitung bis zum letzten Blatt.
Oma rief: „Nun komm doch endlich essen!“
Und er sagte: „Ja, ich komme ja!“

Vater wollte immer extra Soße,
Mutter sagte: „Lass doch noch was da!“
Und mein kleiner Bruder schob die Möhren
heimlich zu dem Hund unterm Tisch.

[Refrain]
Weißt du noch, den Sonntagsbraten?
Und die Soße, ach, so wunderbar!
Alle saßen um den großen Tisch,
und die ganze Familie war da.
Weißt du noch, wie Oma lächelte?
Wenn sie sagte: „Nimm doch noch ein Stück!“
Manchmal passt in einen einzigen Sonntag
ein ganzes kleines Stück vom Glück.

[Strophe 3]
Nach dem Essen gab es Apfelkuchen,
frisch gebacken, mit ein bisschen Sahne.
Opa schlief schon fast im alten Sessel,
während Oma neuen Kaffee kochte.

Und wir Kinder spielten auf dem Teppich,
hörten draußen eine Kirchenglocke.
Manchmal wünsch ich mir für einen Augenblick
diesen Sonntag noch einmal zurück.

[Schlussrefrain]
Weißt du noch, den Sonntagsbraten?
Und die Soße, ach, so wunderbar!
Heute sind die Jahre längst vergangen,
doch die Bilder bleiben immer da.
Weißt du noch, wie Oma lächelte?
Wenn sie sagte: „Nimm doch noch ein Stück!“
Und noch heute kann ich manchmal riechen,
wie ein Sonntag damals roch nach Glück.

[Outro]
Weißt du noch?
Omas Küche, Omas Lachen.
Und diese herrliche Soße!
Ach, Oma, gib mir noch ein bisschen!