Der Originallyrics-Text
[Strophe 1]
Weißt du noch, am Montagmorgen,
stand der große Kessel schon bereit.
Mutter hatte Wasser aufgesetzt,
und die ganze Küche dampfte weit.
Auf dem Waschbrett wurde fest gerubbelt,
Seifenflocken schwammen durch den Raum.
Vater fragte: „Wo sind meine Socken?“
Mutter sagte: „Frag mich das doch kaum!“
[Refrain]
Weißt du noch, wie der Kessel dampfte?
Wie die Wäsche durch die Hände ging?
Wie der Hof voll weißer Laken flatterte,
wenn der Wind die Leinen singen ließ?
Weißt du noch, den großen Waschtag?
Ach, was war das für ein Trara!
Und wenn abends alles sauber duftete,
war die ganze Arbeit wieder wunderbar.
[Strophe 2]
In der Waschküche stand die Wanne,
und der Wasserdampf zog bis zur Tür.
Mit der Zange hob man heiße Wäsche,
und die Kinder standen neugierig hier.
Dann kam alles durch die Wäschemangel,
jedes Laken wurde glatt und fein.
Und die Nachbarin von nebenan rief:
„Lasst mir bloß noch eine Leine frei!“
[Refrain]
Weißt du noch, wie der Kessel dampfte?
Wie die Wäsche durch die Hände ging?
Wie der Hof voll weißer Laken flatterte,
wenn der Wind die Leinen singen ließ?
Weißt du noch, den großen Waschtag?
Ach, was war das für ein Trara!
Und wenn abends alles sauber duftete,
war die ganze Arbeit wieder wunderbar.
[Strophe 3]
Plötzlich zogen dunkle Wolken auf,
und die Mutter schaute aus dem Fenster.
„Kinder, schnell! Die Wäsche muss herein!“
Und wir rannten schneller als Gespenster.
Jeder schnappte sich ein großes Laken,
Wäscheklammern flogen kreuz und quer.
Und als endlich alles drinnen lag,
schien die Sonne wieder – bitte sehr!
[Schlussrefrain]
Weißt du noch, wie der Kessel dampfte?
Wie die Wäsche durch die Hände ging?
Heute drückt man einfach einen Knopf,
damals brauchte man noch Kraft und Sinn.
Weißt du noch, den großen Waschtag?
Manchmal war er wirklich eine Plag.
Doch das Lachen zwischen all den Laken
hör ich manchmal noch am heutigen Tag.
[Outro]
Weißt du noch?
Ach ja, der Duft von frischer Wäsche!
Und dann fing das Bügeln erst noch an!