JENSEITS DER ZEIT

Der Originallyrics-Text

[Strophe 1]
Weißt du noch, der Sommermorgen,
als der Käfer vor der Haustür stand?
Vater hatte alles schon verstaut,
Mutter nahm die Straßenkarte in die Hand.

Hinten lagen Koffer, Decken,
Butterbrote und ein Korb.
Und wir Kinder saßen eingeklemmt,
doch wir wollten endlich fort!

[Refrain]
Mit dem Käfer an die See,
ach, wie war der Sommer schön!
Fenster runter, Wind im Haar,
und die ganze Welt war wunderbar.
Mit dem Käfer an die See,
blauer Himmel, weißer Sand.
Und das Radio spielte unser Lied,
während draußen die Landschaft vorüberzog.

[Strophe 2]
Nach zwei Stunden kam die Frage:
„Papa, wann sind wir denn da?“
Vater sagte: „Gleich, ihr Lieben!“
Doch das Meer war noch nicht nah.

Mutter packte Brote aus,
eines fiel ins Gras hinein.
Und der Vater suchte ewig
nach dem Weg zum Ostseestrand.

[Refrain]
Mit dem Käfer an die See,
ach, wie war der Sommer schön!
Fenster runter, Wind im Haar,
und die ganze Welt war wunderbar.
Mit dem Käfer an die See,
blauer Himmel, weißer Sand.
Und das Radio spielte unser Lied,
während draußen die Landschaft vorüberzog.

[Strophe 3]
Endlich roch die Luft nach Salz,
Möwen kreisten über uns.
Vater trug die große Tasche,
Mutter rief: „Nun wartet doch!“

Abends saßen wir im Strandkorb,
unsre Füße voller Sand.
Und ein kleines Muschelhäuschen
nahmen wir als Schatz nach Haus.

[Schlussrefrain]
Mit dem Käfer an die See,
ach, wie war der Sommer schön!
Manches ging auch mal daneben,
doch wir lachten über unser Leben.
Mit dem Käfer an die See,
diese Fahrt vergess ich nie.
Und wenn heute eine Möwe schreit,
bin ich wieder dort, für eine kleine Zeit.

[Outro]
Weißt du noch?
Der Käfer, der Strand, das Meer.
Ach, wär das schön, noch einmal!