JENSEITS DER ZEIT

Der Originallyrics-Text

[Strophe 1]
Weißt du noch, den Samstagabend,
als wir in die Tanzschule gingen?
Meine Schuhe frisch geputzt,
und die Mutter hatte noch geschimpft.

„Steh gerade, Kind, und lächle schön,
du wirst schon sehen, das wird gehen!“
Die Jungen standen an der Wand,
die Mädchen warteten gespannt.

[Refrain]
Weißt du noch, den ersten Tanz?
Ein bisschen Angst, ein bisschen Glanz.
Ein Schritt nach links, zwei Schritte quer,
das mit dem Tanzen war nicht schwer!
Na ja, zumindest dachten wir,
bis jemand trat auf meinen Schuh.
Und trotzdem wusste ich genau:
Den nächsten Tanz, den will ich auch!

[Strophe 2]
Er fragte leise: „Darf ich bitten?“
Ich dachte nur: Jetzt bloß nicht zittern!
Er nahm ganz vorsichtig meine Hand,
dann ging es los im Dreivierteltakt.

Wir drehten uns im großen Kreis,
mein Kopf war rot, die Hände heiß.
Und plötzlich blieb er einfach steh'n:
„Entschuldigung, ich kann's noch nicht so schön!“

[Refrain]
Weißt du noch, den ersten Tanz?
Ein bisschen Angst, ein bisschen Glanz.
Ein Schritt nach links, zwei Schritte quer,
das mit dem Tanzen war nicht schwer!
Na ja, zumindest dachten wir,
bis jemand trat auf meinen Schuh.
Und trotzdem wusste ich genau:
Den nächsten Tanz, den will ich auch!

[Strophe 3]
Nach Wochen gab's den Abschlussball,
mit Blumen, Kleidern, großem Saal.
Mein Vater stand am Rand und sah,
dass seine Kleine nicht mehr klein war.

Und als die letzte Platte lief,
er mir ein kleines Lächeln schrieb.
Er fragte: „Seh'n wir uns noch mal?“
Ich sagte: „Vielleicht. Auf jeden Fall!“

[Schlussrefrain]
Weißt du noch, den ersten Tanz?
Ein bisschen Angst, ein bisschen Glanz.
Ein Schritt nach links, zwei Schritte quer,
und plötzlich fiel das Lernen leicht.
Die Jahre gingen still vorbei,
doch dieser Abend blieb dabei.
Und manchmal hör ich jene Musik,
dann tanzt mein Herz ein Stück zurück.

[Outro]
Weißt du noch?
Ach ja, ich weiß es noch.
Den allerersten Tanz!