SMS · Susanne macht Schule
Biblische Zeitreisen · Begegnung 01 von 06

Jesus erklärt den Amtseid

Schwören, Gewissen und Verantwortung

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Das vollständige Video ist hier direkt abspielbar. Fiktive Zeitreise und künstlerische Auseinandersetzung – keine dokumentarische Originalszene.

Die große Frage

Was bedeutet es, zu seinem Wort zu stehen – auch ohne Eid?

Biblischer Bezug: Matthäus 5,33–37

Betrachte die Begegnung als Einladung zu einer eigenen Position, nicht als fertige Antwort.

Im Unterricht weiterdenken

Am Text prüfen: Vergleiche die im Video diskutierte Frage mit Jesu Aussagen über das Schwören in der Bergpredigt.

Ins Gespräch kommen: Diskutiert: Wozu dienen öffentliche Eide heute, und wann entsteht Vertrauen ohne sie?

Text und biblischer Bezug

Die Bibelstelle ist angegeben, ohne eine Übersetzung vorzuschreiben. Für die Textarbeit kann die Klasse ihre vertraute Bibelausgabe verwenden.

Bibelstelle

Matthäus 5,33–37

Die Bergpredigt: Vom Schwören und der Wahrhaftigkeit.

Text zum Video (Lyrics)
[Intro – gesprochen] Susanne, du flüsterst mir mitten in die Bergpredigt: „Jesus, eine Frage. Das mit dem Schwören — gilt das wirklich für alle?“ Ich sage: „Für alle.“ Du schaust mich an. „Auch für Bundespräsidenten?“ [Strophe 1] Ich habe gesagt: Schwört überhaupt nicht. Nicht beim Himmel, nicht bei der Erde, nicht bei eurem Haupt. Eure Rede sei: Ja, ja. Nein, nein. Du sagst: „Bei uns gibt es Menschen, die ein Amt antreten und dabei schwören.“ Ich frage: „Obwohl ich das gesagt habe?“ Du nickst. [Refrain] Susanne, wenn ich „alle“ sage, dann meine ich auch alle. Kein Amt hebt einen Menschen aus einem klaren Wort heraus. Ja sei ja, und nein sei nein. Manchmal ist das Einfache schwer genug. [Strophe 2] Dann holst du ein Bild hervor. Ein Mann steht dort, hebt die Hand und spricht seinen Eid. Du sagst: „Guck, Jesus. So machen die das bei uns.“ Ich sehe das Bild an. Lange. Dann sage ich: „Nun … das ist zumindest eindeutig.“ [Zwischenspiel – gesprochen] Du fragst: „Und was machen wir jetzt damit?“ Ich überlege. Du überlegst. Dann sage ich: „Susanne … wenn ihr schon so gerne schwört — dann lassen wir eben das Amt schwimmen.“ [Refrain] Dann schwimmt das Amt, dann schwimmt der Eid, durch eure schöne Gegenwart. Nicht als Strafe, nicht aus Zorn — nur weil ihr manchmal seltsame Dinge tut. Und vielleicht merkt einer dabei: Ein ehrliches Ja braucht keinen großen Himmel darüber. [Bridge] Ich habe keine Ausnahme genannt. Keinen Palast. Kein Amt. Keine Krone. Kein Präsidentenbüro. Nur Menschen. Und Worte. Und die Frage: Meinst du, was du sagst? [Outro – gesprochen] Susanne? Wenn du zurück in deine Zeit gehst, sag ihnen bitte: Ich wollte es eigentlich ganz einfach machen. Ja. Nein. Mehr war gar nicht nötig.
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