Frage 40 · Wirklichkeit & Bewusstsein
Was ist die wahre Natur des Selbst?
Susannes Perspektive: Dieser Text formuliert eine persönliche philosophische bzw. mystische Antwort. Du musst sie nicht übernehmen. Prüfe, widersprich oder formuliere deine eigene.
[Intro]
Was ist das Selbst?
Das Ich?
Die Stimme in dir?
Oder der, der sie hört?
[1. Vers]
Du denkst, du bist die Summe deiner Namen.
Dein Körper, dein Job,
dein Stil, deine Narben.
Doch all das bist du nicht.
Das sind nur Kleider auf dem Wind.
Du bist nicht deine Geschichte.
Du bist das weiße Blatt,
auf dem sie geschrieben wurde.
Du bist der Raum,
nicht der Lärm darin.
[Pre-Chorus]
Du bist nicht dein Denken.
Nicht dein Wollen.
Nicht dein Plan.
Du bist das stille Feld,
das alles trägt –
und nichts braucht.
[Chorus – klar, offen, ruhig]
Die wahre Natur des Selbst
ist keine Form,
sondern reines Gewahrsein.
Nicht „Ich bin das.“
Nur:
„Ich bin.“
[2. Vers]
Du erkennst es nicht mit dem Kopf,
sondern im Aufhören.
Wenn du aufhörst zu suchen,
hörst du es atmen.
Wenn du niemand mehr sein musst –
bist du alles.
Nicht getrennt.
Nicht besonders.
Nur klar.
Nur da.
[Bridge]
Das Selbst ist nicht innen, nicht außen.
Es ist die Leinwand,
auf der Welt erscheint.
Es sieht durch deine Augen –
aber gehört niemandem.
Es liebt durch dein Herz –
doch bleibt unberührt.
[Chorus]
Die wahre Natur des Selbst
ist Stille mit offenen Augen.
Kein Etikett. Kein Ziel.
Nur:
Sein.
[Outro]
Wenn du das erkennst,
bist du frei.
Nicht als jemand.
Sondern als das,
was schon immer da war.
Und was antwortest du?
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