Frage 31 · Mensch & Miteinander
Wer sind meine Brüder und Schwestern?
[Intro]
Nicht jeder, der dich kennt,
ist dein Bruder.
Nicht jede, die dich lobt,
ist deine Schwester.
Blut verbindet –
aber Wahrheit erkennt.
[1. Vers]
Brüder und Schwestern
erkennst du nicht an Worten,
nicht an Lächeln,
nicht an Vergangenheit.
Sondern daran:
Ob sie dich lassen leuchten.
Ob sie dein Licht sehen,
ohne es zu fürchten.
Ob sie bleiben,
wenn du echt wirst –
nicht, wenn du funktionierst.
[Pre-Chorus]
Sie biegen dich nicht.
Sie tragen dich nicht.
Sie stehen mit dir –
still.
Wahr.
[Chorus]
Brüder und Schwestern
sind Seelen,
nicht Rollen.
Sie müssen nichts erklären –
sie bleiben.
Sie kämpfen nicht gegen dich –
sie gehen mit.
Durch Licht.
Durch Feuer.
Durch Wahrheit.
[2. Vers]
Wer dich nur liebt,
wenn du leise bist –
ist nicht dein Bruder.
Wer dich nur sieht,
wenn du klein bleibst –
ist nicht deine Schwester.
Aber wer dich feiert,
wenn du aufstehst –
auch wenn du unbequem wirst –
der gehört zu dir.
[Bridge]
Du spürst sie,
wenn dein Herz nicht mehr lügt.
Wenn deine Maske fällt
und sie nicht weichen.
Sie haben keine Agenda.
Kein Urteil.
Keinen Preis.
Nur Präsenz.
[Chorus]
Brüder und Schwestern
sind Spiegel ohne Verzerrung.
Sie sind da,
weil du da bist.
Sie erkennen dich –
auch wenn du dich selbst
vergisst.
[Outro]
Es sind nicht viele.
Aber sie sind echt.
Und du weißt es.
Du hast sie längst gespürt.
Und was antwortest du?
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