Frage 26 · Gesellschaft & Politik
Was ist Gerechtigkeit?
Position statt Musterlösung: Der Song ist eine zugespitzte Antwort von Susanne. Unterscheide Werturteil, rhetorische Zuspitzung und überprüfbare Tatsachenbehauptung – und widersprich, wenn du Gründe hast.
[Intro]
Nicht jeder hat gleich viel.
Nicht jeder ist gleich.
Doch jeder ist gleich wert.
Und genau da beginnt Gerechtigkeit.
[1. Vers]
Gerecht ist nicht,
wenn alle das Gleiche kriegen.
Gerecht ist,
wenn jeder das bekommt,
was er wirklich braucht.
Nicht Gießkanne.
Nicht Belohnung.
Sondern
Verstehen.
Gerecht ist,
wenn Macht sich selbst begrenzt –
und Stärke nicht auf Schwäche tritt.
[Pre-Chorus]
Gerechtigkeit ist mehr als ein System.
Sie ist ein Gewissen,
das du hören kannst,
wenn du still wirst.
[Chorus]
Gerechtigkeit ist keine Formel.
Sie ist ein Gefühl in der Brust,
wenn du weißt:
Das war fair.
Das war menschlich.
Das war richtig.
Sie fragt nicht nur: „Was steht mir zu?“
Sondern auch:
„Was steht dem anderen zu?“
[2. Vers]
Gerecht ist,
wenn Kinder sicher schlafen können –
egal, wie arm ihre Eltern sind.
Wenn niemand schreien muss,
um gehört zu werden.
Wenn Regeln nicht nur schützen,
sondern auch heilen.
Gerecht ist,
wenn Wahrheit zählt,
nicht Herkunft.
Nicht Haut.
Nicht Geld.
[Bridge]
Gerechtigkeit beginnt in dir.
Nicht im Gesetzbuch.
Nicht im Urteil.
Sondern da,
wo du bereit bist,
für andere mitzufühlen.
[Chorus]
Gerechtigkeit ist keine Strafe.
Sie ist ein Gleichgewicht.
Ein Mut,
der schützt –
ohne zu herrschen.
Und wenn sie fehlt,
merkst du’s sofort:
Im Blick.
Im Ton.
Im Schweigen.
[Outro]
Gerechtigkeit ist kein Ziel.
Sie ist ein Weg.
Ein innerer Maßstab,
der dich führt,
wenn du dich traust,
aufrecht zu leben.
Und was antwortest du?
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