Video und Lyrics
Athene – Die klare Göttin
[Strophe 1]
Sie kam nicht aus dem Dunkel,
nicht langsam, nicht als Kind.
Sie sprang aus einem Haupt hervor,
wo Blitz und Denken sind.
Mit Helm und hellen Augen,
mit Schild und ruhiger Hand,
betritt sie nicht das Schlachtfeld blind,
sie prüft zuerst das Land.
[Strophe 2]
Athene ist die Klugheit,
die keine Kälte braucht.
Sie sieht, wo roher Kampf beginnt,
und wo die Wahrheit raucht.
Sie baut aus Geist Verteidigung,
aus Klarheit einen Plan.
Sie fragt nicht: Wer ist lauter hier?
Sie fragt: Was dient fortan?
[Refrain]
Athene, Athene, klare Göttin,
führ den Geist durch Sturm und Streit.
Nicht jede Schlacht braucht blinde Wut,
manchmal braucht sie Wachsamkeit.
Athene, Athene, weise Kriegerin,
Schild der Stadt und Licht im Sinn.
Zeig mir, wie ich aufrecht kämpfe,
ohne dass ich grausam bin.
[Strophe 3]
Die Eule fliegt bei Nacht mit ihr,
sieht, was verborgen liegt.
Nicht alles, was im Dunkeln ruht,
hat gegen Licht gesiegt.
Sie lehrt uns Unterscheidung,
das schwere klare Sehn:
Wann muss ich still verweilen,
wann muss ich widerstehn?
[Bridge]
In jedem Menschen wohnt Athene,
wenn der Kopf nicht kalt nur denkt.
Wenn Herz und Geist sich finden
und der Mut die Richtung lenkt.
Weisheit ist kein weicher Traum,
kein Schmuck für schöne Tage.
Weisheit ist die helle Kraft,
die standhält in der Frage.
[Refrain]
Athene, Athene, klare Göttin,
führ den Geist durch Sturm und Streit.
Nicht jede Schlacht braucht blinde Wut,
manchmal braucht sie Wachsamkeit.
Athene, Athene, weise Kriegerin,
Schild der Stadt und Licht im Sinn.
Zeig mir, wie ich aufrecht kämpfe,
ohne dass ich grausam bin.
[Outro]
Sie hebt den Speer nicht aus Begier,
sie hebt ihn nur, wenn’s zählt.
Denn wahre Stärke weiß genau,
welchen Kampf sie wählt.