SMS · Susanne macht SchuleWissen darf lebendig sein.

11/15 · Kräfte des Geistes und Handelns

Ares
Das rote Feuer

Archetypische Linie: Krieg, rohe Energie, Mut, Gefahr.

Ares wird hier als rohe Energie gelesen: als Kraft, die zerstören kann, aber auch Mut, Durchsetzung und Grenzsetzung ermöglicht.
Ares
Ares als Bildwelt dieser Reihe.
Mythologischer Kern

Was erzählt der Mythos?

Ares ist Gott des Krieges – impulsiv, kampfbereit, ungezügelt und im Mythos oft zwiespältig.

Poetische Deutung

Welche innere Kraft wird sichtbar?

Ares wird hier als rohe Energie gelesen: als Kraft, die zerstören kann, aber auch Mut, Durchsetzung und Grenzsetzung ermöglicht.

Leitbegriff: Krieg, rohe Energie, Mut, Gefahr
Hinweis zu den Lyrics: Hier steht der vollständige Liedtext der Reihe mit Video und Bild gemeinsam. So können Bildsprache, Sprache und Musik zusammen gelesen werden.

Video und Lyrics

Ares – Das rote Feuer

[Strophe 1] Ares kommt nicht leise, er tritt die Türen ein. Wo Menschen lange schweigen, bricht er als Donner rein. Er kennt den Schrei der Wunde, den Zorn, der nicht mehr fragt. Er trägt das rote Feuer, das jede Fessel jagt. [Strophe 2] Doch Feuer ohne Richtung verbrennt auch, was es liebt. Ein Herz, das nur noch kämpfen kann, verliert, was Frieden gibt. Ares ist nicht nur Kriegsgeschrei, nicht nur Blut und blinder Mut. Er ist die Kraft, die aufsteht, wenn Feigheit Wahrheit tut. [Refrain] Ares, Ares, rotes Feuer, wach in mir, doch werde klar. Gib mir Mut, doch nicht Vernichtung, gib mir Kraft, doch ohne Wahn. Ares, Ares, Sturm der Seele, zähm den Zorn, der blind mich macht. Wer den Kampf in sich verwandelt, steht am Ende ohne Schlacht. [Strophe 3] Er zeigt, wo Angst sich tarnt als Frieden ohne Rückgrat. Wo man sich selbst verrät, weil man den Konflikt nicht wagt. Nicht jeder Streit ist böse, nicht jedes Nein Gewalt. Manchmal schützt ein klarer Widerstand das Herz vor fremder Kalt’. [Bridge] In jedem Menschen lebt ein Krieger, der nicht herrschen muss. Der lernt, das Schwert zu senken, doch nicht den eignen Schluss. Denn Mut ist nicht, zu töten, Mut ist, nicht zu fliehn. Mut ist, mit brennendem Herzen den Frieden durchzuziehn. [Refrain] Ares, Ares, rotes Feuer, wach in mir, doch werde klar. Gib mir Mut, doch nicht Vernichtung, gib mir Kraft, doch ohne Wahn. Ares, Ares, Sturm der Seele, zähm den Zorn, der blind mich macht. Wer den Kampf in sich verwandelt, steht am Ende ohne Schlacht. [Outro] Ich nehme meine Kraft zurück, ich lass sie nicht zerstören. Das rote Feuer soll nicht brennen — es soll mich endlich hören.

Gesprächsimpulse

Drei Fragen für die Diskussion

01

Warum ist Aggression nicht automatisch dasselbe wie Gewalt?

02

Welche konstruktiven Formen von Ares-Energie gibt es?

03

Wo wird rohes Feuer zur Gefahr?