Erde · Jahreszeiten · Musik · Beobachten
Die vier Jahreszeiten
17 Minuten Erde, Licht und selbst komponierte Musik. Frühling, Sommer, Herbst und Winter – gesehen am 21. März, 21. Juni, 21. September und 21. Dezember.
Heute musst du nicht dauernd etwas beantworten. Schau erst einmal hin. Hör auf die Musik. Beobachte die Erde.
Erst schauen
Vier Jahreszeiten – ein ganzer Umlauf
Im Film läuft die Tag-Nacht-Grenze über die Erde. Die vier Teile zeigen denselben Planeten zu vier besonders wichtigen Zeitpunkten im Jahr. Du darfst die 17 Minuten einfach ansehen und zuhören. Wenn dir etwas auffällt, merk es dir – aufschreiben musst du währenddessen nichts.
Was hast du eigentlich gesehen?
Noch keine Theorie. Beschreibe erst einmal nur eine Sache, die dir beim Schatten, beim Licht oder bei den vier Jahreszeiten aufgefallen ist.
Jetzt selbst ausprobieren
Dreh selbst an den 24 Stunden
Wähle einen der vier Tage. Ziehe dann den Regler von 0 bis 23 Uhr. Die Bilder stammen aus dem Material, aus dem auch die Animation des Films entstanden ist.

Viermal dieselbe Erde
Vergleiche, nicht auswendig lernen
Die eine Idee dahinter
Die Erde steht schief
Die Erdachse ist gegenüber der Ebene ihrer Bahn um die Sonne um ungefähr 23,5° geneigt. Während die Erde die Sonne umrundet, bleibt diese Achse im Raum annähernd gleich ausgerichtet. Deshalb bekommt im Laufe des Jahres einmal die Nordhalbkugel und einmal die Südhalbkugel länger und direkter Sonnenlicht.
Juni: Die Nordhalbkugel ist stärker zur Sonne geneigt. Dezember: Die Südhalbkugel ist stärker zur Sonne geneigt. März und September: Tag und Nacht sind weltweit ungefähr gleich lang.
Wichtig: Nicht die Entfernung der Erde von der Sonne macht bei uns Sommer und Winter, sondern vor allem die Neigung der Erdachse.
Kann Musik eine Jahreszeit erzählen, ohne das Wort „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ oder „Winter“ zu benutzen?
Such dir einen der vier Teile aus. Was verändert sich in Tempo, Klang, Ruhe, Spannung oder Stimmung? Es gibt hier nicht nur eine richtige Antwort – wichtig ist, dass du beschreiben kannst, was du hörst.
Mini-Technikblick
Wie wird aus 24 Bildern eine Bewegung?
Für jeden der vier Tage liegen 24 Einzelbilder vor – eines für jede volle Stunde. Werden sie schnell nacheinander gezeigt, entsteht der Eindruck einer Bewegung. Genau dieses Prinzip steckt hinter vielen Animationen: einzelne Bilder + Zeit = Bewegung.
Probier es aus.
Drücke oben auf „24 Stunden abspielen“. Danach zieh den Regler selbst. Was kannst du beim langsamen Betrachten erkennen, was in der schnellen Animation leichter übersehen wird?
Zum Schluss
Drei Fragen reichen
Was verändert sich zwischen Juni und Dezember am deutlichsten?
Warum sind März und September einander ähnlicher als Juni und Dezember?
Was hat dir die Animation gezeigt, was eine Zeichnung schwerer zeigen könnte?
Bildmaterial: aus dem von Susanne Albers bereitgestellten Jahreszeiten-Material; Ursprung laut Videobeschreibung Fourmilab. Musik und Zusammenstellung: Susanne Albers.
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