Freiheit
Warum kann freie Zeit Menschen sogar ängstigen?
Die Zitate aus deiner Originalseite stehen jetzt im Wechsel mit den vorhandenen Videos. So wird aus jedem Satz eine Denkfrage und aus jedem Video eine mögliche Antwort.
Liebe, Natur, Arbeit, Freiheit und Einsamkeit erscheinen nicht als Unterrichtsbegriffe, sondern als persönliche Erfahrung.
Warum kann freie Zeit Menschen sogar ängstigen?
Wie verändert intensives Sehen das künstlerische Erleben?
Was ist allgemein wissbar – und was bleibt persönlich?
Lies jeweils zuerst das Zitat. Formuliere deine eigene Frage, bevor du das folgende Video ansiehst.
"Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern - und - das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft."
"...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr, ..."
Ein Werther-Zitat wird zur heutigen Frage.
"Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden."
"Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler."
"Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur."
"Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor."
Ein Werther-Zitat wird zur heutigen Frage.
"Ein leichter Sinn trägt alles!"
"Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündet."
"Ich könnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken"
"Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir's, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bisschen Übel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich's immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genießen, und das Vergangene soll mir vergangen sein."
Ein Werther-Zitat wird zur heutigen Frage.
"O was ist der Mensch, dass er über sich klagen darf!"
"Und ich habe […] gefunden, dass Missverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiß seltener."
"Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein."
Alle zehn Videos können einzeln oder als zusammenhängende Reihe verwendet werden.
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