Vier Bilder, eine kleine Gegenüberstellung: zuerst die Erde, die sich in der Animation nicht dreht, dazu das ptolemäische Weltbild. Danach die drehende Erde und das kopernikanische Weltbild.
Renaissance-Erdanimation: vor Galilei und vor Kopernikus. In dieser ersten Animation dreht sich die Erde nicht.
↓
Dazu das ptolemäische Weltbild: Die Erde steht im Zentrum der kosmischen Ordnung.
2 · nach Galilei und nach Kopernikus
Die Erde bewegt sich
Renaissance-Erdanimation: nach Galilei und nach Kopernikus. Jetzt dreht sich die Erde.
↓
Dazu das kopernikanische Weltbild: Die Erde ist nicht mehr der ruhende Mittelpunkt des Systems.
Der kleine Zusatz zur Erde-Einheit
Die beiden Animationen spielen bewusst mit dem Wechsel des Weltbildes. Sie sind keine astronomische Simulation, sondern eine bildhafte Gegenüberstellung: stillstehende Erde – geozentrisches Weltbild und bewegte Erde – kopernikanischer Umbruch.
Damit schließt die Extraseite direkt an unsere größere Frage an: Bilder zeigen nicht nur etwas – sie transportieren auch Vorstellungen davon, wie die Welt aufgebaut ist.